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- Allan Kardec: Le Livre des Esprits (1)
- Artikel (3)
- Danksagung (2)
- Veranstaltungen (20)
- Willkommen (1)
- 16.7.2010: Einladung zum Sommerfest
- 7.6.2010: Vortrag mit Suely Caldas Schubert
- 21.4.2010: Vortrag mit Divaldo Franco
- 6.4.2010: Nächste Veranstaltungen von Geeak
- 28.3.2010: Nahtoderfahrungen - alles nur Hirngespinste?
- 23.3.2010: Gratulation: Der Geeak feiert 2010 sein 5. Vereinsjahr!
- 5.3.2010: Mit Besessenheit umgehen
- 1.3.2010: Wer fürchtet sich vor dem Tod?
- 26.2.2010: Einladung zur nächsten Veranstaltungen von Geeak
- 26.1.2010: Einfluß der Geister auf unser Leben
Blogroll
Einladung zum Sommerfest
16.7.2010 von Cleide Ferreira.
Einladung
Liebe Freunde,
auch dieses Jahr soll unser Sommerfest ein Ereignis werden, an das wir uns im kalten Winter gerne erinnern.
Wir laden euch sehr herzlich ein, mit uns die warmen hellen Sommertage zu feiern!
Bei schönem Wetter treffen wir uns im Hirschgarten. Wenn es regnet, besuchen wir das Museum “Mensch und Natur” (s. bitte die Lagebeschreibungen im Anhang).
Termin: 25. Juli 2010
Beginn: 13:00 Uhr
Ende: Ungewiss!!! Auf dem Programm steht unsere Kinderevangelisierung um 13 Uhr. Dabei wollen wir die Kinder in den Mittelpunkt stellen und werden mit ihnen das Thema “Freundschaft” besprechen. Wie in den letzten Jahren bei unseren gemeinsamen Sommerfesten wollen wir einfach wieder ein paar schöne Stunden miteinander verleben! Eingeladen sind alle Geeak Besucher mit Familien und Freunden!
Bitte Getränke und Essen mitbringen oder sich einfach beim Biergarten bedienen (man darf sich hier seinen Speisen selber mitbringen - eine alte bayerische Biergartentradition - nur die Getränke muss man vom Wirt kaufen)!
Lasst euch diesen zauberhaften Nachmittag nicht entgehen! Wir freuen uns, Euch zahlreich begrüßen zu dürfen! Herzlich,
Cleide
Im Namen von Geeak
Download wichtiger Informationen:
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Vortrag mit Suely Caldas Schubert
7.6.2010 von Cleide Ferreira.
| Suely Caldas Schubert wohnt in Juiz de Fora, Brasilien. Sie engagiert sich an verschiedenen spiritistischen Aktivitäten, insbesondere im Rahmen der Mediumnität und Verbreitung des Spiritismus. Sie ist Leiterin des spiritistischen Zentrums Joana de Angelis in Juiz de Fora. |
Datum: 16. Juni 2010
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Ende: 21 Uhr
Sprache: Portugiesisch-Deutsch
Eintrittspreis: frei
Anschrift:
GEEAK: Korbinianstr. 5a, 80807 München
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Vortrag mit Divaldo Franco
21.4.2010 von Cleide Ferreira.
| Wir freuen uns sehr, in München eines der berühmtesten spiritistischen Medien begrüßen zu dürfen. Divaldo Pereira Franco (geb. 1927) hat in über 400 Büchern die ihm von höheren Geistern eingegebenen Erkenntnisse niedergeschrieben. Seit über 50 Jahren ist er in der ganzen Welt unterwegs, um die Lehre des Spiritismus zu verbreiten. Um ein konkretes Vorbild zu geben, hat er „Mansão do Caminho“ gegründet, ein Hilfswerk, das 3000 brasilianischen Waisenkindern ein Heim gibt und eine Ausbildung ermöglicht. |
„Familie und Gesellschaft nach der spiritistischen Lehre“
Datum: 19. Mai 2010
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Ende: 20.30 Uhr
Sprache: Portugiesisch-Deutsch
Eintrittspreis: € 5,-
Anschrift: Giesinger Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München
Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
Linien: S3/S7, U2/U8, Tram 27, Bus 54/139/144/220
Haltestelle: Giesing
Veranstalter: Geeak e.V. – www.geeak.de
Weitere Vorträge und Seminar in Deutschland Von Divaldo Franco 2010
14/5/2010 - Hamburg
20 Jahre G.E.E. Schwester Sheilla - Hamburg
Die G.E.E. Schwester Sheilla lädt Sie ein,mit uns zu feiern.
Für das Jubiläum haben wir folgendesProgramm vorbereitet.
Freitag 14.Mai 2010, ab 19 Uhr
Zum Thema “Die Kraft des Glaubens”
- Vortrag mit Edith Buckhardt.
- Eine Festrede mit dem bekannten Medium Divaldo Franco
Veranstaltungsort: Amsinckstr. 45 -10. OG, 20097 Hamburg
Samstag 15.Mai 2010, ab 10.00 Uhr
Die Jubiläumsfeier, zu der Sie herzlich eingeladen sind, findet in den Räumen der G.E.E. Schwester Sheilla statt.
Neben einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm bieten wir unseren Gästen Kaffee und Kuchen an.
Veranstaltungsort: G.E.E. Schwester Sheilla
Krohnskamp 1a, 20301 Hamburg
Sie können gerne Freunde und Bekannte mitbringen.
Anmeldung und weitere Informationen unter:
Tel.: 040/2705020 Handy.: 01719343034
Email: marileylopes at hotmail.de oder karina_rogalla at hotmail.com
15/16/2010 – Berlin
15.05.10, um 17 Uhr
Einlass 16.30 Uhr
Vortrag “Die Suche nach der Wahrheit”, eine besondere Betrachtung der Parabel von dem verlorenen Sohn im Lichte des Spiritismus.
Simultanübersetztung: Portugiesisch-Deutsch
Eintritt 10 €
Mitglieder 5 €
Aroser Allee 76 (EG)
13407 Berlin
16.05.10
15 - 18 Uhr
Einlass 14.30 Uhr
Workshop – „Der Weg zur Glückseligkeit“
Schwerpunkt aus dem Buch “Der Sieg über die Depression” – Von Divaldo Franco/Joanna de Angelis, neu erschienen auf portugiesisch.
Simultanübersetztung: Portugiesisch-Deutsch
Eintritt 10 €
Mitglieder 5 €
SAJA e.V
Krahmerstr. 2
12207 Berlin
17/5/2010 - Frankfurt
Thema : Freude am Leben
Übersetzung von Edith Burkhard
Begin: 19 Uhr
Wo: Saalbau Gallus
Frankenallee 111
60326 Frankfurt am Main
Veranstalter: FAK-Frankfurt e.V
Info: www.spiritismo.de
18/5/2010 - Mannheim
Thema : Familie und Integration/Die Basis einer besseren Gesellschaft
Übersetzung von Edith Burkhard
Einlass: 18.30 Uhr
Begin: 19 Uhr
Wo: Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim
Museumstrasse 1, D-68165 - Mannheim
Veranstalter: FAK-Mannheim e.V
Info: www.fak-mannheim.de
Tel: 0621 8321540 - 0621291541
04/6/2010 - Bonn
SPIRITUELLE TAGUNG mit DIVALDO FRANCO
am 05. und 06. Juni 2010
in der
ANDREAS HERMES AKADEMIE
In der Wehrhecke 1,
53125 BONN - Röttgen
Veranstalter:
ALKASTAR – NRW
(Allan Kardec Studien- und Arbeitsgruppe)
Email:
info.divaldo at t-online.de (für Anmeldungen in deutsch)
info.divaldo at yahoo.de (für Anmeldungen in portugiesisch)
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Nächste Veranstaltungen von Geeak
6.4.2010 von Cleide Ferreira.
20. April [Portugiesisch]
„Sorge für dein spiritistisches Zuhause“
Vortrag mit Emanuel Cristiano (aus Brasilien)
Wegen des Vulkanausbruchs dürfen viele Flughäfen in Europa nicht angeflogen werden, wurde Emanuel Cristianos Flug von Brasilien storniert. Wir müssen leider diese Veranstaltung absagen. Die wird in 2011 stattfinden und der Termin wird euch rechtzeitig bekannt gegeben.
Einlass: 18.30 Uhr
Begin: 19 Uhr
Ende: 20.30 Uhr
Eintritt frei
Ort: Geeak – Korbinianstr. 5a, 80807 München
21. April [Portugiesisch-Deutsch]
„Was ist Gott?“
Vortrag mit Fabio Nascimento
Übersetzung von Janaina Wieland
Einlass: 18.30 Uhr
Begin: 19 Uhr
Ende: 20.30 Uhr
Eintritt frei
Ort: Geeak – Korbinianstr. 5a, 80807 München
19. Mai [Portugiesisch-Deutsch]
„Familie und Gesellschaft nach der spiritistischen Lehre“
Vortrag mit Divaldo Franco
Übersetzung von Edith Burkhard
Einlass: 18.30 Uhr
Begin: 19 Uhr
Ende: 20.30 Uhr
Eintritt: 5€
Ort: Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München (am Giesinger Bahnhof)
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Falls Sie Fragen oder Mitteilungen haben, schicken Sie uns diese einfach und schnell via E-Mail: kontakt@geeak.de
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Nahtoderfahrungen - alles nur Hirngespinste?
28.3.2010 von Cleide Ferreira.
Als der römische Ex-Offizier Maximus, gespielt von Russel Crowe, in dem Film „der Gladiator“ sich dem Tode nähert, hat er offensichtlich eine Nahtoderfahrung: Er sieht noch einmal die schöne Landschaft seiner Heimat und seine längst gestorbene Frau.
Eine 66jährige Frau etwa, die anonym bleiben möchte, beschreibt ihre Nahtoderfahrung so: „Ich schwebte heraus aus diesem Tunnel und sah mich einem Licht, einer Helligkeit, einer strahlenden Wolke - etwas Unbeschreiblichem gegenüber. Es stand oder es war in ungefähr 4 bis 5 Metern vor mir in einer angenehmen Dunkelheit. Es war kein eigentlicher Raum zu erkennen, auch keine Farben, nur dieses intensive Leuchten. Diese Helligkeit war keine Person oder eine erkennbare Lichtquelle. Mir strahlte sanft die absolute Liebe entgegen, das was man sich immer wünscht; ein warmes Leuchten, ein liebevolles Warten auf mich, etwas was mich gleich aufnehmen würde und in dem ich voller Glück aufgehen würde“.
Der Kardiologe Dr. Pim van Lommel der das Phänomen seit vielen Jahren erforscht, hat zusammen mit seinen Kollegen 344 Patienten nach einem Herzstillstand befragt. 62 von ihnen, also fast 20 Prozent, hatten eine Nahtoderfahrung. Laut van Lommel tritt das Phänomen auch bei anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen auf. Die Erlebnisse der Betroffenen sind recht unterschiedlich: Manche sehen ein helles Licht am Ende eines Tunnels, manche hören Musik, andere berichten von schönen Landschaften oder erleben einen tiefen inneren Frieden.
Seit über 30 Jahren beschäftigt sich die „International Association for Near Death Studies“ („IANDS“) mit Nahtoderfahrungen (NTEs). Auch in Europa gibt es mehrere Gruppen, in Deutschland etwa das 2004 gegründete „Netzwerk Nahtod-Erfahrung“ die ihr angegliedert sind oder mit ihr zusammen arbeiten.
Einer der Wissenschaftler, der sich wie Lommel intensiv mit NTEs befasst, ist der Arzt, Naturphilosoph und Buchautor Professor Walter van Laack.
In wenigen Wochen wird ein neues Buch zu NTEs von ihm erscheinen. „Schnittstelle Tod“ lautet der Titel des Buches, das auf den Vorträgen einer europäischen Tagung des letzten Jahres in Aachen basiert, zu der van Laack Betroffene und Experten geladen hatte.
NTEs sind keine Halluzinationen
Unter Wissenschaftlern werden NTEs kontrovers diskutiert. Die Betroffenen werden selten ernst genommen. Viele leiden darunter und fürchten sich sogar vor Nachteilen. Vorschnell, so van Laack, bezeichne man NTEs als Trugbilder, als physiologische Reaktionen auf Medikamente oder auch auf endogene „Glücksstoffe“. Bestenfalls halte man NTEs noch für Träume, deute sie jedoch fast immer als reine Hirnprodukte. NTEs sind nach Angaben von van Laack Erlebnisse des natürlich dann noch lebenden Menschen, selbst wenn er bereits “klinisch tot” ist. NTEs seien keine Halluzinationen, erklärt er. Halluzinationen setzen intakte Sinnesorgane voraus. Aber auch Blinde und Taube berichten über NTEs. Zwar machen auch Betroffene echter optischer Halluzinationen die Erfahrung einiger NTE-typischer Kerninhalte, etwa “Licht-” oder “Tunnelsehen”. Manche sehen sogar einige Bruchstücke aus ihrem Leben. Nie aber handelt es sich dabei um einen zusammenhängenden Lebensrückblick, in dem der Betroffene aktiver Mittelpunkt ist. Im Gegensatz zu echten Halluzinationen gilt, dass NTEs typische und universell gleichartige Grundmuster haben. Nur die Inhalte variieren aufgrund persönlicher, kultureller oder religiöser Lebenshintergründe.
Zu einer komplexen NTE gehören nach Angaben des Arztes und Naturphilosophen auch das außerkörperliche Erlebnis (AKE oder OBE). Dazu zähle auch das Lebenspanorama, der detaillierte Ablauf eines zusammenhängenden und eigenen Lebensfilms. Schließlich komme es sehr häufig auch zu erheblichen und nachhaltigen Persönlichkeitsveränderungen bei Betroffenen nach ihrer Rückkehr und Gesundung. Das alles seien typische Kernpunkte von NTEs, die man regelmäßig und unabhängig von Religion und kulturellem Hintergrund vorfinde, erklärt van Laack.
Auch Hypoxie und Hyperkapnie mit Delir können NTEs als (komplexes) Ganzes nicht erklären. Menschen im Delir sind immer desorientiert. Nie entwickeln sie tiefgreifende positive Gefühle, insbesondere keine Liebe und erleben auch nicht das Gefühl des Geliebtwerdens. Erinnerungen an das Erlebte sind meist bruchstückhaft, die Erlebnisse sind passiv und eher negativ Menschen mit NTEs dagegen sind stets voll orientiert. Fast immer empfinden sie tiefe Gefühle wie Liebe. An ihre Erlebnissse erinnern sie sich immer detailgetreu und in der vollen Überzeugung, etwas Reales erlebt zu haben. Der Betroffene ist während seiner NTE stets selbst aktiv und steht im Zentrum des Geschehens.
Warum sind NTEs so selten?
Allerdings berichten nur etwa 18-35 Prozent aller Menschen in Todesnähe von einer NTE. Der mögliche Grund: Vermutlich treten NTEs bei jedem Menschen zu einem anderen Zeitpunkt ein, möglicherweise erst unmittelbar vor dem irreversiblen “Todeszeitpunkt”. Dieser Zeitpunkt wird eher häufig jenseits des Zeitpunktes liegen, bis zu dem es noch möglich ist, den Sterbenden durch Reanimation „zurückzuholen“. Dafür bieten uns die NTEs, die wir bei einem Null-Linien-EEG finden, deutliche Hinweise. Nur ein kleiner Teil der dem Tod nahen Menschen erlebt eine NTE während des Sterbeprozesses so frühzeitig, dass sie uns davon später berichten können, weil man sie wieder “ins Leben zurückrufen” konnte. Bekannt ist auch, dass man sich nicht zwangsläufig immer an reale Geschehnisse erinnert. Es sei, so van Laack, keineswegs implausibel, ein reales Erlebnis gehabt zu haben, an das man sich später nicht mehr erinnert.
Der Ansicht, dass NTEs bloß Träume seien, widerspricht auch, dass die NTE-Inhalte von kleinen Kindern den selben universellen Mustern entsprechen wie denen von Erwachsenen. Kleine Kinder träumen aber noch nicht zusammenhängend. Erst im Schulalter haben ihre Träume zusammenhängende Inhalte. Man sollte also davon ausgehen, dass natürlich jeder Mensch in Todesnähe eine NTE hat. In der Regel dürfte es dazu aber eben erst dann kommen, wenn eine Rückkehr nicht mehr möglich ist.
Sind OBEs ein Beweis für die Realität von NTEs?
OBE ist die Abkürzung für “Out-of-Body-Experience”. Im deutschen Sprachraum nennt man sie “Außerkörperliche Erfahrungen” (AKEs). Tatsache ist, OBEs treten auch ohne Todesnähe auf. Dies spricht nicht gegen ihre reale Existenz, sie beweisen aber nicht die Behauptung, dass sie etwas Spezifisches für das Sterben oder den Tod seien. Darüber hinaus sollen OBEs sogar durch Stimulation des Gehirns provoziert werden können. Tatsächlich jedoch führen solche Stimulationen nur zu bestimmten Halluzinationen, dem Doppelgängerwahn. Van Laack bezeichnet sie deshalb als Pseudo-OBEs. Bei künstlich provozierten OBEs ist die Körperwahrnehmung oft erheblich beeinträchtigt, nicht selten findet man pathologische Bewegungsautomatismen. In der Regel haben die Betroffenen Angst. Bei echten OBEs dagegen agiert das außerkörperliche Ich kontrolliert, Ängste sind selten. Während echter OBEs ist man im Gegensatz zu den künstlich provozierten stets schmerzfrei, und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen ist sogar stark erhöht. Menschen mit echten OBEs können ihre materielle Umwelt immer wahrheits- und detailgetreu beschreiben, was bei provozierten OBEs eine Ausnahme ist.
Verursachen Halluzinogene NTEs?
Halluzinogene, Rausch- und Narkosemittel, auch so genannte endogene Glücksstoffe und Neurotransmitter verursachen Phänomene, wie sie ähnlich bei NTEs vorkommen. Sie provozieren aber nur einzelne und meist unvollständige Teile von NTEs, nie komplette Muster. Und: Patienten, die sich in Todesnähe befanden und später eine NTE schilderten, standen nur sehr selten unter dem Einfluss solcher Substanzen. Natürlich kann man, sagt van Laack, einwenden, das sei auch nicht nötig, da viele solcher Stoffe ja endogen produziert werden können und dann in “Todesnähe” reichlich zur Verfügung stehen sollten. Allerdings wäre auch das kein Beweis gegen die Ansicht, NTEs seien eine Art Überleitung zu einer realen Existenz nach dem Tod. Tatsache ist, dass Halluzinogene zwar einzelne Teile von NTEs hervorrufen können, es tatsächlich jedoch nur selten tun. Zudem überwiegen unter solchen Drogen vor allem die krankhaften, die psychotischen Wirkungen. Der unter Drogen Stehende erkennt auch fast immer, dass seine Erlebnisse nicht real sind. Menschen mit NTEs dagegen sind von der Realität ihrer Erfahrungen dauerhaft überzeugt und begeistert.
Sind psychologische Erklärungsversuche wegweisend?
Manche Psychologen sehen in NTEs vielfach Wunschbilder. Zu einer solchen Annahme passt jedoch kaum, dass bei NTEs gerade im Rahmen des sehr real und plastisch empfundenen Lebensrückblicks oft negative Aspekte vorkommen: Hier erlebt der Betroffene immer positive und negative Situationen des eigenen Lebens noch einmal nach. Oft sind die eigenen, negativen Gedanken und Handlungen sehr schmerzlich. Häufig treten NTEs bei ganz plötzlicher Todesnähe auf, etwa Unfällen. Hier, sagt van Laack, dürfte wohl kaum mehr Zeit für das Herbeisehnen irgendwelcher Wunschbilder bestehen.
Basierend auf den Vorstellungen von Jung sehen andere Skeptiker in NTEs die Spiegelung von „Archetypen“ eines „kollektiven Unbewussten“, d.h. von komplexen Mustern aus Erfahrungen und Informationen der ganzen Menschheit. Doch Archetypen können OBEs überhaupt nicht erklären. Und OBEs sind ein integraler Bestandteil einer jeden NTE. Schließlich bemüht man psychodynamische Erklärungen. Danach solle man sich, akut vom Tod bedroht, von allen Gedanken daran abwenden. Man würde dann versuchen, sich mit Hilfe einer NTE selbst in einen Zustand von Freude zu versetzen: NTEs seien also eine Art Psycho-Schutzwall. Bei NTEs gibt es aber nicht selten auch negative Aspekte. Deshalb hält es van Laack für absurd, dass dann ein Betroffener seine NTE phantasieren soll, um einerseits vor dem Tod zu flüchten, sich dann aber andererseits wieder auch den negativen Seiten des eigenen Lebens zuwendet. Zugleich eröffnen sich vielen Betroffenen im Rahmen ihrer NTE sogar neue Lebensperspektiven. Völlig abwegig wird die psychodynamische Erklärung dann, wenn man von vielen Menschen mit NTEs später erfährt, dass sie sich vehement gegen eine Rückkehr in ihren Körper gewehrt haben.
Parapsychologische Erklärungsversuche
In der Vorstellung der heute meist animistisch denkenden Parapsychologen habe der „Beinahe-Tote“
telepathischen Kontakt mit dem Arzt aufgenommen und so dessen Gedanken und Worte angezapft. Durch Hellsehen habe er sich vielleicht ein Bild von der anwesenden Krankenschwester gemacht und Informationen über ihre Kleidung eingeholt. Mit Hilfe von ASW-Wellen habe er sich dann aus der Vogelperspektive selbst gesehen. Auf diese Weise habe er womöglich auch einen Blick in ein anderes Krankenzimmer erhascht, und dort, nun wieder durch Hellsehen, vielleicht ein Fußballspiel im Fernsehen verfolgt. Für solcherlei Vorstellungen gibt es bisher allerdings keinerlei verwertbare Hinweise, geschweige denn irgendwelche Beweise! Natürlich heißt das nicht, dass es so etwas nicht trotzdem geben könne. Van Laack hält eine solche These aber nicht nur für überaus kompliziert, sondern auch für reichlich implausibel im Vergleich zu der letztlich viel einfacheren Vorstellung, jemand habe eine echte NTE gehabt.
Philosophische Erklärungsversuche
Ausgehend von der These, Nahtoderfahrungen seien reale „geistige“ und „spirituelle Erfahrungen und nicht eine Art präfinales Phantasieprodukt des Gehirns, dann muss man sich Gedanken über eine alternative Weltsicht machen; die heute verbreiteten wissenschaftlichen Theorien von unserer Welt lassen eine solche Vorstellung gar nicht zu. Der Tod ist demnach das unwiderrufliche Ende. Häufig werden die Betroffenen belächelt. Deshalb vermeiden es viele Menschen, über ihre NTEs zu sprechen – oft tun sie es nicht einmal im privaten Kreis. Van Laack betrachtet Nahtoderfahrungen als genau das, was in unserer Gesellschaft heute (noch) mehrheitlich strikt abgelehnt wird: als eine „Vorstufe zum Himmel“, als eine reale „geistige“ und „spirituelle“ Erfahrung, die uns zugleich zeigt, dass wir weit mehr sind als ein selbstorganisierendes, rein materielles Ergebnis einer zufälligen Welt und ziellosen Evolution.
Hinweis zum Buch:
Schnittstelle Tod
Aufbruch zu neuem Leben?
ISBN 978-3-936624-10-6
148 S., Paperback, 19,80 €
URL dieses Beitrags: http://www.facharzt.de/a/a/91545/
© änd Ärztenachrichtendienst Verlagsgesellschaft mbH
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Gratulation: Der Geeak feiert 2010 sein 5. Vereinsjahr!
23.3.2010 von Cleide Ferreira.
Liebe Freunde!
Der Geeak feiert 2010 sein 5. Vereinsjahr. Ein kurzes aber bereicherndes Leben!
In diesem Jahr und in der Zukunft wollen wir weiterhin gemeinsam mit euch unsere Zusammenkünfte abhalten und mehrere Veranstaltungen anbieten, um die spiritistische Lehre in München und in der Umgebung zu verbreiten. Wir möchten Trost und Hoffnung schenken, indem man den Spiritismus näher kennenlernt und für Fragen wie, woher man kommt, wohin man geht und warum man auf der Erde ist, Antworten bekommen kann.
Wir danken euch allen für die stetige Unterstützung und laden euch zu den nächsten Veranstaltungen ein.
18. April * [Portugiesisch]
„Spirituelle Dimensionen des spiritistischen Zentrums“
Präsentation eines Seminars von Suely Caldas Schubert (DVD)
Einlass: 9.30 Uhr
Beginn: 10 Uhr
Ende: 15 Uhr
Pause: 12.30 Uhr – 13.30 Uhr
Preis: 10€ inkl. Verpflegung (Suppen, Kuchen, Getränke)
Ort: Geeak – Korbinianstr. 5a, 80807 München
Anmeldung ist erforderlich: kontakt@geeak.de
* leider müssen wir den Vortrag „Selbstmord und Wahnsinn“ verschieben. Der Termin wird euch rechtzeitig bekannt gegeben.
20. April [Portugiesisch]
„Sorge für dein spiritistisches Zuhause“
Vortrag mit Emanuel Cristiano (aus Brasilien)
Einlass: 18.30 Uhr
Begin: 19 Uhr
Ende: 20.30 Uhr
Eintritt frei
Ort: Geeak – Korbinianstr. 5a, 80807 München
21. April [Portugiesisch-Deutsch]
„Was ist Gott?“
Vortrag mit Fabio Nascimento
Übersetzung von Janaina Wieland
Einlass: 18.30 Uhr
Begin: 19 Uhr
Ende: 20.30 Uhr
Eintritt frei
Ort: Geeak – Korbinianstr. 5a, 80807 München
19. Mai [Portugiesisch-Deutsch]
„Familie und Gesellschaft nach der spiritistischen Lehre“
Vortrag mit Divaldo Franco
Übersetzung von Edith Burkhard
Einlass: 18.30 Uhr
Begin: 19 Uhr
Ende: 20.30 Uhr
Eintritt: 5€
Ort: Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München (am Giesinger Bahnhof)
Herzliche Grüße
Cleide Ferreira
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Falls Sie Fragen oder Mitteilungen haben, schicken Sie uns diese einfach und schnell via E-Mail: kontakt@geeak.de
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Mit Besessenheit umgehen
5.3.2010 von Cleide Ferreira.
Einladung zum Vortrag, mit Juselma Coelho
Liebe Freunde,
am 9. März haben wir die Ehre, unsere Freundin Juselma Coelho aus Brasilien als Vortragende empfangen zu dürfen. Sie wird zu uns über das Thema “Mit Besessenheit umgehen” sprechen. Der Vortrag findet um 19 Uhr in unseren Räuemlichkeiten in der Korbinianstr. 5a, 80807 München, statt.
Sprache: Portugiesisch.
Ihr und Eure Verwandten, Freunde und Familien seid alle herzlich eingeladen!
Herzliche Grüße,
Cleide
6. Internationaler Spiritistischer Kongress
10-12 Oktober 2010, in Valencia, Spanien
Anmeldung: http://www.2010.kardec.es
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Wer fürchtet sich vor dem Tod?
1.3.2010 von Cleide Ferreira.
Es ist erstaunlich, wie widerstrebend Leute dem Ausdruck “desinkarnieren” gegenüber sind. Dieser Widerstand scheinz für eine materialistische Person annehmbar zu sein. Letztendlich endet für ihn alles im Grab… Dies sollte nicht dasselbe sein für jene, die an ewiges Leben glauben, unabhängig von der Religion. Wenn wir akzeptieren, dass die Individualität den Tod des physischen Körpers überdauert, dann wird der Ausdruck sich einführen als die Beschreibund des Prozesses, der den Geist von Fleisch befreit.
Zu einem besseren Verständnis für dieses Thema ist es zwingend, die Existenz des geistigen Körpers oder Perisprits zu beachten, wie von Allan Kardec im “Buch der Geister*, Fragen 150 und 150-a erklärt:
“Bewahrt die Seele ihre Individualität nach dem Tod?”
“Ja, sie verliert niemals ihre Identität. Was wäre die Seele ohne eine Identität?”
“Wie stellt die Seele ihre Individualität fest, wenn sie nicht länger einen materiellen Körper hat?”
“Sie hat noch einen halbmateriellen Körper ihr zu eigen, den sie aus dem Dunstkreis ihres Planeten schöpft und der die Spuren ihrer letzten Inkarnation enthält; ihren Periprit.”
Fragen 135 und 135-a sind auch sehr aufklärend:
“Gibt es etwas im menschlichen Wesen ausser einer Seele und einen Körper?”
“Ja, es gibt die Verbindung durch welche die Seele und der Körper verbunden sind.”
“Kannst du diese Verbindung beschreiben?”
“Es ist halb stofflich, d. h. ein Mittelding zwischen Geist und Körper. Und so ist es notwendig, damit die beiden miteinander verkehren können. Durch dieses Band wirkt der Geist auf den Soff und umgekehrt.”
Allan Kardec bemerkt:
“Ein menschliches Wesen ist aus drei grundlegenden Elementen gebildet:
1. Der Körper, welchen die Menschen mit den Tieren gemeisam haben. Als solcher ist der Körper durch das gleiche vitale Prinzip belebt, das in Tieren exisistiert;
2. Die Seele oder inkarnierter Geist, von welchem der Körper der Wohnort ist durch welchen er handelt;
3. Die halbmaterielle Form, Perisprit genannt; er macht die innerste Hülle des Geistes aus und vereint den Geist mit dem Körper.
Es ist hilfreich, uns die dreiergruppenähnliche Anordnung hinsichtlich der Struktur eines Pfirsichs oder einer Aprikose vorzustellen. Im Inneren dieser Früchte gibt es einen Kern, ein innerer Keim, welchen wir uns vorstellen können als den Geist. Der Kern ist umgeben von einem Stein oder Perisamen, welcher in uns analog zum Perisprit ist. Sinngemäss ist der Stein umgeben vom geniessbaren Fleisch der Frucht, das vergleichbar zu unserem Körper ist.”
Seit altersher haben Forscher die Existenz eines ausserkörperlichen Körpers eingeräumt, ein Fahrzeg für die Manifestation des Geistes auf der Ebene, auf der er handelt. (In der physikalischen Welt ihn mit dem Fleisch zu verbinden und in der geistigen Welt ihn an die Besonderheiten und Seins der Ebenen anzupassen, wo er seinen Wohsitzt hat.)
Paulus, der Apostel, weist auf den Perisprit hin, als er im 2 Brief an die Korinther (12,2 bis 4) berichtet: “Ich kenne einen Mann in Christus, der vor vierzehn Jahren in den dritten Himmel geholt wurde. Ob es im Körper war oder ausserhalb des Körpers, ich weiss es nicht - Gott weiss es. Und ich weiss, dass dieser mann - ob im Körper oder getrennt vom Körper, ich weiss es nicht - Gott weiss es - ins Paradies geholt wurde. Er hörte unaussprechliche Dinge, Dinge, die dem Menschen nicht erlaubt sind zu erzählen.”
Während seine körperliche Maschine schlafen gelegt wurde, um die notwendige Ruhe zu bekommen, reiste Paulus in seinem Geistkörper zu den Oberen Welten, begleitet von freundlichen Helfern, um wichtige Belehrungen zu empfangen. Im Versuch, die Natur seiner Erfahrung zu erklären, erläutete er in dem Brief an die Korinther (15,40): ” Es gibt himmlische Körper und irdische Körper”.
Solche Ablösungen sind nicht das Privileg von Heiligen. Alle menschlichen Wesen erfahren sie täglich während sie schlafen. Aber wir sind nur in der Lage bruchstückhafte und flüchtige Erinnerungen in Form von Träumen zu bewahren. Wir müssen beachten, dass jedoch die Natur dieser Exkursionen bedingt ist durch die Art unserer Handlungen, die wir ausführen, während wir wach sind. Darum ist der gewöhnliche Mensch, verwickelt in unmittelbaren Vergnügungen, Schwächen und Begierden, die völlig gleichgültig zur spirituellen Selbst-Verbesserung und disziplinierten Gefühlen sind, nicht in der Lage, durch solch erhabene Erfahrungen zu gehen, als die von Paulus berichtete.
Wir alle “sterben”, jeden Tag, während unseres Schlafes. Um jedoch sicher und bewusst in den geistigen Reichen zu wandern, vollen Nutzen zu ziehen von diesen momenten des Lernens, Arbeitens und Fortschreitens, ist es notwendig, Spirituelle Werte während unserer wachen. Stunden auszubilden. Ansonsten werden wir uns in der spirituellen Welt fühlen wie ein Fisch ausserhalb des Wassers.
Richard Simonetti
(Buch: “Wer fürchtet sich vor dem Tod?” ISBN: 978-3-9812233-1-6)
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Einladung zur nächsten Veranstaltungen von Geeak
26.2.2010 von Cleide Ferreira.
Liebe Freunde,
am 27. Februar haben wir die Ehre, unsere Freundin Edith Buckhard aus der Schweiz als Vortragende empfangen zu dürfen. Sie wird zu uns über das Thema “Die Bedeutung der Nächstenliebe in der modernen Gesellschaft” sprechen. Der Vortrag findet um 19 Uhr in unseren Räuemlichkeiten in der Korbinianstr. 5a, 80807 München, statt.
Ihr seid alle herzlich eingeladen! Bringt Eure Verwandten, Freunde und Familien mit!
Herzliche Grüße,
Cleide
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Bitte die nächsten Veranstaltungen vormerken:
9. Maerz, um 19 Uhr (Portugiesisch)
Vortrag von Juselma Celho (aus Brasilien)
18. April, von 9.30 bis 13 Uhr (Portugiesisch-Deutsch)
Vorträge von Claudia Bonmartin und Charles Kempf (aus Frankreich)
“Selbstmord und Wahnsinn”
20. April, um 19 Uhr (Portugiesisch)
Vortrag von Emanuel Cristiano (aus Brasilien)
19. Mai, um 19 Uhr (Portugiesisch-Deutsch), im Giesinger Bahnhof
Vortrag von Divaldo Franco (aus Brasilien)
“Familie und Gesellschaft nach der spiritistischen Lehre”
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Einfluß der Geister auf unser Leben
26.1.2010 von Cleide Ferreira.
Vortrag am 19. September 2010
mit Humberto Werdine (aus Spanien)
Einlass: 9.30 Uhr
Beginn: 10 Uhr
Pause: 11.30 - 12 Uhr
Ende: 13 Uhr
Sprache: Portugiesisch-Deutsch
Ort:
Geeak e.V.
Korbinianstr. 5a
80807 München
Eintrittspreis: frei
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