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- 29.4.2012: Palestra com Divaldo Franco dia 21. Maio 2012
- 29.4.2012: Vortrag mit Divaldo Franco am 21. Mai 2012
- 29.4.2012: Palestra com Adenauer Novaes dia 1. Maio 2012
- 29.4.2012: Vortrag mit Adenauer Novaes am 1. Mai 2012
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- 16.3.2012: Glücklichsein
- 3.3.2012: Was heißt Spiritist sein?
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- 16.2.2012: Einladung zum Vortrag
- 16.2.2012: Einladung zur Veranstaltung
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Archive für 11.7.2009
Die Vergebung als Weg zur Befreiung und Frieden
11.7.2009 von Cleide Ferreira.
Vortrag: Download (ppt)
Vortrag: Download (pdf)
Alexandre Orth (München, 25. April 2009, Geeak)
„Denn wenn ihr den Menschen ihrer Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ (Matthäus, VI, 14-15)
Motivation:
- Warum empfehlen alle Religionen, unseren Geschwistern ständig zu vergeben?
- Ist die Vergebung nur ein moralisches Verhalten oder hat sie tatsächlich einen Einfluss auf unsere Lebensqualität?
- Welche Konsequenzen hat das Rachegefühl?
- Lohnt sich Gerechtigkeit mit unseren eigenen Händen auszuüben?
- Kann man ohne Vergebung in Frieden leben?
- Welche Rolle spielt die Vergebung bei der Behandlung von Menschen mit psychischen Krankheiten?
- Wenn das für mich gut ist, wie kann ich es dann praktisch umsetzen?
Versöhnung:
„Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. (…)
Da trat Petrus zu ihm und fragte: “Herr, wie oft muss ich den meinem Bruder , der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?”
Jesus sprach zu ihm: “Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzig mal sieben mal”
(Matthäus, VIII, 15, 21-22)
Grundlage:
Grundprinzipien der spiritistischen Doktrin:
Glaubt:
- an die Existenz Gottes (Liebe, Gerechtigkeit, Allmacht)
- an die Existenz und an das Weiterleben des Geistes nach dem physischen Tod (Zukunft, Fortsetzung des Lebens)
- an die Pluralität von Existenzen (Reinkarnation) (Ursache x Wirkung; Vergangenheit x Zukunft)
- an die Pluralität bewohnter Welten (Brüderlichkeit: eine Familie, mehrere Zustände)
- an die Kommunikation mit der geistigen Welt (Feedback: + Unterstützung,- Obsession u. Besessenheit)
Fortsetzung des Lebens nach dem Tod (und die Rache)?
- Wenn wir nicht – bei dem physischen Tod – sterben, was passiert mit den Leuten, die uns hassen?
- Können diese Geister unser Leben beeinflussen?
- Wie erkläre ich manche negativen Gefühle, die man ohne ersichtlichen Grund fühlt?
- Wenn ich mehrere Leben gehabt habe, war ich vorher besser oder schlechter als ich es heute bin? Was sagen meine Impulse?
-Was passiert mit meinen „alten Feinden“?
Die Vergangenheit der Menschheit ist auch unsere!
Methode:
1. Wollen
Warum vergeben?
2. Verstehen
Hintergründe?
3. Vergeben
Akzeptieren
4. Vergessen
Keine negative Erinnerung!
5. Lieben
Helfen, sich zu verbessern.
Beurteilung:
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werden. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden“ (Matthäus, VII, 1-2)
„Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: ‘Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Moses aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? ‘ Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: ‘Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.’ Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.“ (Johannes, VIII, 3-11)
„Als sie aber das hören, gingen sie weg einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: ‘Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?’ Sie antwortete: ‘Niemand, Herr.’ Und Jesus sprach: ‘So verdamme ich dich auch nicht; geht hin und sündige hinfort nicht mehr.’“ (Johannes, VIII, 3-11)
Mögliche Interpretation dieses Textes:
- Was wollten die Pharisäer? Jesus in einen Widerspruch mit Moses Gesetzen und seiner Gesetze der Nächstenliebe bringen.
- Welche Zwecke hatte die Frage von Jesus? Die Teilnehmer zu bewegen, anstatt diese Frau zu verurteilen, ihr eigenes Verhalten zu analysieren.
- Wie konnte Jesus wissen, dass sie alle gesündigt hatten? Jesus war ein vollendeter Geist. Er hatte ein tiefes Verständnis für die Menschen.
- Was schrieb Jesus auf die Erde? Divaldo Franco: Die Sünde der Person, die ihn gerade beobachtete. Deshalb sind alle gegangen. Jesus kannte ihre Sünden, sagt sie jedoch nicht laut.
- Hatte Jesus diese Frau verurteilt? Konnte er dies? Er hatte die echte moralische Autorität. Trotzdem hat er mit Bescheidenheit nur empfohlen, sich weiter zu verbessern.
- Warum erschien Jesus zuerst für Maria Magdalena?
Meine Verantwortung:
Analyse des Ereignisses in zeitlicher Hinsicht:
Vorher: Vermeidung (von unbekannter Dauer) (Es ist nicht mein Problem…)
Während: Taten zu minimieren (von kurzer Dauer) (Unglückliches Ereignis)
Nachher: Kummer (das Leid) (von langer Dauer) (Ich werde ihm niemals vergeben…)
Paulus Apostel
- Habe ich wirklich in keiner Form diese Taten begünstigt?
- Habe ich alles getan, um diese Taten zu vermeiden?
- Erhöhe ich nicht durch meinen Kummer das Leiden ? Ist er dafür verantwortlich?
- Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir hätten tun können und nicht getan haben!
Rache: Gerechtigkeit mit eigenen Händen?
Mathematik von Gott:
Anderer Ich Ergebnis
-1: Schlechte + -1: Schlechte = -2: Schlechte
Tat Tat Taten
-1: Schlechte + +1: Gute = 0: Neutrale
Tat Tat Taten
-1: Schlechte + +10: Gute = +9: Gute
Tat Taten Taten
Rache: Gerechtigkeit mit eigenen Händen?
JA?
- Kann ich genau beurteilen und die Strafe festlegen? (Fehler der anderen erkennen, aber eigene Fehler verbergen? Stolz?)
- Investiere ich meine Zeit dafür, wenn es so viele andere gute Dinge gibt?
- Um mein Leid zu verstärken und ständig zu erleben?
- Wird es jemanden Nutzen bringen?
- Wird er sich dadurch verbessern?
- Stehe ich über die Gerechtigkeit Gottes?
Nein!
- Gott vertrauen
- Mit guten Handlungen (Vorbild), die Anderen zur Verbesserung motivieren.
- Leid minimieren
- Zeit für weitere wichtige Dingen, Glück, Familie, Freunde, Leben…
- Als Kredit für die eigene Vergebung (Bewusstsein von vergangenen Leben, Opfer x Verbrecher? Vergangenheit?)
Je schwerer das Verbrechen, desto mehr Kredit bekommen wir vor Gott und das Leben. (in die Gerechtigkeit Gottes vertrauen)
Pseudo-Vergebung
Nein!
- nur leere Wörter
- um sich hervorzuheben (zu zeigen)?
-keine inneren Veränderungen
- Demütigung (Stolz)
- Kummer als Krebs der Seele!
Nein, die Vergebung muss von ganzem Herz kommen, um Frieden zu erzeugen!
Vergebung, so früh wie möglich, damit nicht nach dem Tod fortgesetzt wird!
Fortsetzung der Rache
Allan Kardec im „Buch der Geister“:
Frage 531: Erlöscht das Übelwollen der Wesen, die uns auf Erden Böses getan haben, mit ihrem leiblichen Leben?
„Oft sehen sie ihr Unrecht ein und erkennen das Böse, das sie getan haben; oft aber verfolgen sie noch weiter, wenn Gott es zulässt, um eure Prüfungen fortzusetzen.“
Frage 531.a: Kann man dem ein Ende setzen und durch was für Mittel?
„Ja, man kann für sie beten und wenn man ihnen Böses mit Gutem vergilt, erkennen sie endlich ihr Unrecht. Übrigens, wenn man sich über ihre Ränke erhaben zeigt, so hören sie endlich damit auf, weil sie sehen, dass sie nichts ausrichten“.
Kardec: „Die Erfahrung lehrt, dass gewisse Geister ihre Rache von einer Existenz auf die andere übertragen und dass man so früher oder später das Unrecht, das man gegen jemand ausübte, büßen muss.“
„Er wird mir alles zurück zahlen“!
Was macht eine Bank, wenn jemand seine Rechnung nicht mehr bezahlen kann?
Durch Beratung die Person unterstützen, ihre Finanzen in Griff zu bekommen und so planbar ihre Rechnung bezahlen zu können.
Mit einer „Rache“ würden wir der Person nicht helfen, ihre Rechnung zu bezahlen!
Warum machen wir es nicht wie bei den Finanzen und helfen unseren Gegnern, ihre und UNSERE Rechnung zu bezahlen!
Nachsicht:
- Nachsicht ist Pflicht, da wir alle Fehler machen.
- Moralische Autorität => Beispiel (Vorbild) sein
- und wenn ich heute Abend sterben würde?
- Gott belohnt das Gute, das wir getan haben.
- Nicht das Böse zu betonen, sondern das Gute in jedem Menschen zu sehen.
„Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir getan haben, sondern auch für das, was wir hätte tun können, aber nicht getan haben“!
Fazit:
“Die Zeit ist gekommen, in der wir den Frieden schaffen müssen.” (Mahatma Gandhi (1869–1948)
“Obwohl niemand zurückkehren kann, um einen neuen Anfang zu machen, kann jeder jetzt anfangen, ein neues Ende zu gestalten.” (Chico Xavier)
Literatur:
- Das Buch der Geister, Allan Kardec
- Die Genesis, Die Schöpfungsgeschichte, die Wunder und Weissagungen im Licht des Spiritismus, Allan Kardec
- Das Evangelium in Licht des Spiritismus, Allan Kardec
- Das Buch der Medien, Allan Kardec
- Das größte Rätsel, Leon Denis (O Grande Enigma)
- Gerechtigkeit und Weißheit von Gott (Justiça e Sabedoria de Deus). In der Zeitschrifft: - Reformador, Jahr 126, Nummer 2148, März 2008, S. 22-24.
- Stürme der Besessenheit (Tormentos da Obsessao, Divaldo Franco, Geist: Manoel Philomento de Miranda)
- Website KARDEC Aachen: www.kardec.rwth-aachen.de
- Website GEEAK: www.geeak.de
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