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Archive für 10.11.2010
Spirituelle Vererbung
10.11.2010 von Cleide Ferreira.
Ana Cecília Rosa
Vererbung ist ein natürliches Gesetz, gemäß dem die physischen Eigenschaften einer Population ihren Nachkommen durch die Fortpflanzung übermittelt werden (MENDEL, 1865). Mit dem menschlichen Erbgut Kodifikationsbeginn war das “genetische Erbe” definitiv für den Ursprung von mehreren Krankheiten und Syndromen verantwortlich. Jedoch hinsichtlich Verhaltenseigenschaften gibt es keine Beweise, dass genetischer Determinismus denselben Ausdruck haben kann. Spiritismus erkennt in der Entstehung von vielen physischen und mentalen Pathologien, das unsterbliche Wesen “spirituelle Vererbung” ist dem Gesetz von Ursache und Wirkung unterworfen, das seine mentalen und physischen Körper erzeugt um Verbesserung durch die Reinkarnation zu suchen.
Gemäß André Luiz in Evolution in Zwei Welten, “erbt der Körper natürlich den Körper in Übereinstimmung zu den Tendenzen des Geistes, die sich mit anderen Geistern in den Kreisen der Zuneigung anpassen, deshalb ist es an dem verantwortlichen Wesen, zu erkennen, dass die relative, aber obligatorische Vererbung seinen physischen Körper, der in einer bestimmten Inkarnation gebraucht wird, meißelt, es unmöglich wird, den Dienstplan zu ändern, in dem es verdienstvoll oder verantwortlich war, entsprechend seinen Errungenschaften und Bedürfnissen”. So sind Geburtskrankheiten, die häufig eine traurige Last für liebende Eltern und unschuldige Kinder scheinen, in Wirklichkeit Mittel, die Verbindung zwischen den verschiedenen spirituellen Existenzen wieder herzustellen, den Göttlichen Teppich von Gerechtigkeit, Güte und Wiedergutmachung webend, der Gelegenheiten schafft, unsere Fähigkeiten zum Maximum zu entwickeln, so die spirituellen Bande der Liebe zu festigen.
Das unsterbliche Wesen ist fähig, die physische Form passend für eine neue Inkarnation anzunehmen, darauf zielend, seine moralische Ebene zu erhöhen oder Aufgaben zu wiederholen, die vergessen oder mit Süchten in der Vergangenheit verlassen wurden. Die Verantwortung und das Bedauern sind wesentliche motivierende Bedingungen für die Wahlen, die gemacht werden, und dem Wesen eine große Summe von Anstrengungen freigeben, sich für das Gute zu erheben. André Luiz, im obengenannten Buch, behauptet, dass der Geist “kann durch sein eigenes Verhalten, glücklich oder unglücklich, das Färben der Programme verschärfen oder verschmieren, die ihm den Weg zeigen, (…) die seine eigene Situation veredeln oder erschweren wird, gemäß seiner Wahl für das Gute oder das Schlechte”.
Ana Cecilia Rosa ist pädiatrische Beraterin und Mitglied des Spiritistischen Zentrums Allan Kardec in Campinas-SP und lebt in Brasilien.
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Geist, Perispirit und Medialität
10.11.2010 von Cleide Ferreira.
Manoel Portásio Filho
Für die alten Römer umfasste das Wort Geist mehrere Bedeutungen, die hauptsächlichen sind: der Geist, das Geistwesen (Spirit) (als Gegensatz zum Körper (Corpus)) und Intelligenz. Deshalb waren in einem direkten Sinn Geist und Geistwesen synonym. Spiritismus bestätigte diesen Gedanken, der zeigt, dass der Geist das Geistwesen selbst ist. Yvonne A. Pereira lehrt, dass “… der Geist - oder der Gedanke, der Wille, die psychische Energie, die Essenz des Wesens - schafft, erzeugt, baut, macht, erhält aufrecht, verwaltet, modifiziert, macht Gebrauch von den starken Kräften, die dem Wesen natürlich sind”. (Devassando o Invisível, 7. Ausgabe, FEB, Kapitel V, Seiten 113).
Der Geist ist das Wesen in Handlung, der Agent aller Transformationen und Schöpfungen. Das intelligente Wesen der Schöpfung handelt durch einen Vermittler: Der spirituelle Körper oder Perispirit, Band, das den Geist mit dem Stoff des physischen Körpers verbindet. Es wird von dem kosmischen Fluid erzeugt, dessen wichtigstes Produkt es ist, es ist dunstig, ein vollkommener Stoff und dient als eine Brücke zwischen der inneren und der äußeren Welt des Wesens.
Kardec, im Buch der Medien, sagte, dass der Perispirit “der Grundsatz aller Manifestationen ist,” besonders hinsichtlich Medialität, die dem Feld der spirituellen Kommunikation angehört. Die Medialität Manifestation findet von Geist zu Geist statt, von Perispirit zu Perispirit durch die Assimilation von perispirituellen Fluiden des Mediums durch den mitteilenden Geist, auf diese Weise die notwendige Einstimmung errichtend.
Manuel Portásio Filho ist Anwalt, der in London lebt. Er ist ein Mitglied der Solidarity Spiritist Group, wohnhaft in London – UK.
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Perispirit: Natur und Funktionen
10.11.2010 von Cleide Ferreira.
Sonia Theodoro da Silva
Im Laufe der Jahrhunderte hat Tradition versucht, die Existenz der Körperhülle des Geistes zu definieren; Paulus von Tarsus in seinem 1. Brief an die Korinther war am nächsten mit der Definition des wieder auferstandenen spirituellen Körpers. Allan Kardec erforschte die Sache mit der Strenge und dem Beharren, das ihn charakterisierte und indem er bei den Geistern nachfragte, die Antwort bekam, dass der Geist mit einer dunstigen Substanz bedeckt ist, eine halbmaterielle Hülle zusammengesetzt aus feinen dem Planeten entstammenden Elementen, den er bewohnen sollte. Seine Studien brachten ihn dazu daraus zu schließen, dass der Perispirit, mit dualer Polarisation, die Evolution des Geistes aufzeichnet, der seinerseits die Substanz umwandelt, mit der er eingehüllt ist und beide mischen sich bei einem Dritten, dem physischen Körper ein durch sein Nervensystem. Neuere Forschungen bezeichneten es das Biologische Organisations-Modell (Andrade, H.G.) und Morphogenetisches Modell (Sheldrake, R.). Durch seine unteilbare, unsichtbare, nicht greifbare, expansive, empfindlich zur magnetischen Handlung Natur, ist er dafür verantwortlich, den organischen Komplex für den psychologischen Aspekt zu stabilisieren, die Funktionen des biologischen Gedächtnisses und die Fortdauer der Individualität zu erfüllen.
Im Prozess der Reinkarnation streichen die Aspekte der Erweiterungsfähigkeit der Perispirit-Beanspruchung heraus, da ihre molekularen Räume reduziert werden, als auch ihre Schwingungsverzögerung. Gabriel Delanne klassifiziert diese Tendenz unter Unzerstörbarkeit und gesetzmäßige Stabilität (die organischen Formen behaltend).
Die Gedanken und Handlungen des inkarnierten oder desinkarnierten Geistes beeinflussen außerordentlich den Perispirit, verdünnen oder verdichten ihn, daraus ergeben sich Kombinationen, die sich in seine physiologische Verfassung mengen. Je höher die Intension der Seele, desto leichter und feiner sind die perispirituellen Vibrationen und die Möglichkeit der Assimilation von reineren Fluiden. Je missstimmiger der Geist, seine Gedanken und Handlungen sind, desto größer die Dystonie, die die feine Verfassung des Perispirit beeinträchtigen kann, was organische Degeneration zur Folge hat, Lebensraum von Viren, die durch ihre Natur den Körper anfällig machen, Krankheiten aller Art zu entwickeln(LUIZ, André).
Glück, so verfolgt in unseren gegenwärtigen Tagen, wird nur mit dem psychologischen Gleichgewicht möglich, das durch den disziplinierten Gedanken, aber vor allem durch den überwältigenden Wunsch für das Gute in unseren Leben erzeugt wird. Das Modell für alle ist Jesus, voll von Frieden und Liebe und so diese allen zu übermitteln, die sich ihm nähern möchten.
Sonia Theodoro da Silva ist Autorin des „Projeto Estudos Filosóficos Espíritas“, arbeitet mit in Casas André Luiz, wohnhaft in São Paulo, Brasilien.
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Reinkarnation und Integrales Gedächtnis
10.11.2010 von Cleide Ferreira.
Ercilia Zilli
Gemäß den Spiritisten ist Reinkarnation der Prozess des nacheinanderfolgenden Zurückkehrens in die irdische Existenz mit der Absicht der geistigen Evolution. Der Glaube an das Überleben der Seele und die Möglichkeit des fortlaufenden Lernens bringt uns dazu, an die Anhäufung dieser Erfahrungen und ihrer Speicherung zu denken. Wenn das Leben des physischen Körpers begrenzt ist und wir über die Evolution sprechen, sollten die Erfahrungen aufgezeichnet und verfügbar sein, um unbewusst in der fortdauernden Existenz zu handeln.
Gemäß Gabriel Delanne, “Gedächtnis ist nicht einfach eine organische Fakultät, die zur Substanz des Gehirns verbunden ist, sondern ist vielmehr in diesem unzerstörbaren Teil, den Spiritisten Perispirit nennen.” Deshalb trägt der Geist, der nicht mit dem physischen Körper stirbt, seine Erfahrungen, die Gelegenheiten für Wachstum, Lernen und Evolution in diesem spirituellen Körper werden können, seine zukünftigen Reinkarnationsprojekte beeinflussend.
Wenn wir über das integrale Gedächtnis sprechen, vom spirituellen Konzept aus verständlich, beziehen wir uns auf die Stammerfahrungsproto- kolldatei, nicht die Erinnerung.
Gedächtnis ist von der Erinnerung verschieden, da Letztere Bewusstsein verlangt. Erfahrungen mit Schlafwandlern durch Hypnose zeigen, dass man vorherige Aufzeichnungen auslösen kann, unabhängig davon, ob sie in dieser oder einer anderen Reinkarnation vorkamen, die nicht bewusst sind.
Durch Spezialtechniken ist es möglich, auf einige Informationen aus vorherigen Existenzen zuzugreifen, aber mit dem ganzen Inhalt dieses informatorischen Felds können wir sicher nicht in Berührung kommen.
Im Buch Unser Heim, von André Luiz, psychografiert durch Chico Xavier, finden wir eine Frau, die nur mit einem kleinen Teil ihrer Vergangenheit, nach viel Arbeit von Disziplin und Nachdenken und auf solche Weise in Berührung kommen kann, dass diese Information kein destabilisierender Faktor für das bis jetzt erreichte Gleichgewicht wären.
Wenn heute unser höchster Punkt der spirituellen Evolution ist, was zurückgelassen wurde, sind primitive Erfahrungen, in denen ihre Erinnerungen uns erschüttern würden, weil sie Fehler vor unserer gegenwärtigen Stufe des Verstehens sind.
Wir glauben, dass es möglich ist, auf den ganzen integralen Speicherinhalt zuzugreifen, erst wenn wir die Fülle der spirituellen Evolution erreichen, bewusst Selbsterkenntnis, Selbstvergebung integrieren und uns an Jesus erinnernd, andere lieben, wie wir uns lieben.
Ercília Zilli ist Vorsitzende von ABRAPE, Moderator von Novos Rumos - Radio Boa Nova Programm, Klinische Psychologin, wohnhaft in São Paulo, Brasilien
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Bewusstsein in Entwicklung
10.11.2010 von Cleide Ferreira.
Evanise M Zwirtes
Die transpersonale Annäherung aus Psychologie-Sicht der Spiritisten, die die spirituelle Vorzeitigkeit der Person betrachtet, präsentiert den Menschen als ein sich entwickelndes Wesen, das ein Praktikum durch die verschiedenen Königreiche der Natur durchmacht.
Am Anfang wurde das Wesen einfach und unwissend geschaffen, d. h. ohne Kenntnis und Weisheit, das durch Erfahrungen vom unbewussten Zustand zum bewussten reist. Das intelligente Prinzip wird sein volles Potenzial durch Erfahrungen in der Materie hindurch erwecken.
Das Geistwesen Joanna de Ângelis, in O Homem Integral (11. Ausgabe; Seiten 154), erklärt, dass “der Erwerb des Bewusstseins ist das Ergebnis eines andauernden Prozesses, durch den die Seele aufsteigt, vom schlafenden Zustand der Mineralmoleküle bindenden Kraft; zur Empfindsamkeit in den Pflanzen; dem Instinkt im Tier; und Intelligenz, Vernunft im menschlichen Wesen.”
Das sich entwickelnde Bewusstsein ist ein Prozess der psychologischen Entwicklung, in der das menschliche Wesen in seiner dreifachen Verfassung - Geist, Perispirit und Stoff - Bewusstsein vergrößert dem natürlichen Mechanismus des Lebens folgend. Sich selbst wahrnehmend als ein integriertes und ewiges Wesen wird es allmählich zum kosmischen Bewusstsein erwachen. Die Eroberung des erleuchteten menschlichen Bewusstseins, wie Jung vorschlug “die Kette des Leidens zu brechen dadurch metaphysische und kosmische Bedeutsamkeit zu erreichen.”
Zum Zweck des Fortschritts ist der Mensch ein Satz im ständigen Wandel in Übereinstimmung mit den Gesetzen Gottes, die ins eigene Bewusstsein des Wesens seit seiner Erschaffung eingesetzt sind.
Auf das Paradigma dieser Analyse des Fortschritts zielend, wird Reinkarnation ein Mechanismus, der die Vergrößerung des Bewusstseins erleichtert, der Evolution des Geistes begegnet, das unsterbliche Wesen im progressiven Wandel der unaufhörlichen Verbesserung in allen Aspekten.
Evanise M Zwirtes ist Psychotherapeutin und Koordinatorin der Spiritist Psychological Society und wohnt in Lonon, UK
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Was ist der menschliche Geist? Wie funktioniert er?
10.11.2010 von Cleide Ferreira.
Adenáuer Novaes
Der Geist ist ein Nachrichtenkanal im Dienst des Geistwesens. Im Geist geschieht die Verarbeitung des Wunsches und des Willens, der am Kern des Geistwesens beginnt. Der Geist steht zum Gehirn dank der Eigenschaften des Perispirits in Verbindung, in dem er sich befindet und bleibt es sogar nach dem Tod des physischen Körpers. Gemäß der Analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung wird der menschliche Geist oder Psyche aus dem Unbewussten und Bewusstsein gebildet. Das Unbewusste wird in Persönlich und Kollektiv geteilt. Es ist im kollektiven Unbewussten, das die Archetypen stellt, psychische Strukturen, die menschliches Verhalten bestimmen und führen. Und doch wird das Persönliche Unbewusste hauptsächlich von Komplexen gebildet, funktionelle Kerne voll mit Zuneigung, die aus emotionalen Erfahrungen entstehen. Im Geist werden auch Gedanken und Gefühle verarbeitet, da es hier ist, dass die Erfahrungen des Geistes aufgezeichnet werden und alles was mit ihm geschieht. Die Beziehung zwischen dem Bewussten und Unbewussten ist ausgleichend; z.B. wird jede Spannung in einem dieser Bereiche in einem anderen ausgeglichen. Bewusstsein ist das Produkt des Unbewussten, das Letztere ist die Matrix aller Tätigkeiten, die im ersten geschehen, als auch das Erscheinen des Egos oder des “Ich“. Es ist der Geist, durch den mediale Phänomene passieren.
Der Impuls für das Leben ist im Geist geboren, der göttlichen Essenz oder unsterblichen Individualität, zum Unbewussten gehend, es durchquerend, um Bewusstsein zu erreichen und schließlich sich in Verhalten verwandelnd durch die Handlung des Egos. Entlang dem Weg, zwischen Verlassen des Geistes bis es das Ego erreicht, alchimistisch Emotionen, Gedanken und Gefühle mit dem Inhalt des Unbewussten und Bewusstseins mischend, eine Reihe von Handlungsweisen entlockend, die skizzieren, was unter dem Namen Persönlichkeit bekannt ist. Die Persönlichkeit einer Person ist die Reihe von Handlungsweisen, Gedanken und Gefühlen, die sich zu jeder gegebenen Zeit oder Stufe des Lebens formen. Sie ist veränderlich durch die Inkarnation hindurch und besonders im Raum zwischen den Inkarnationen. Der Geist ist ein wichtiges “Organ” für das Geistwesen und seine primären Mittel des Kontakts mit der Dimension, in der er sich befindet. Er ist die “Fabrik”, die Psychische Energie bearbeitet, die Evolution des Geistes zu bedienen, Aufmerksamkeit, Sorge und beständigen Gebrauch der Lieblichkeit zu verdienen.
Adenáuer Novaes ist klinischer Psychologe und einer der Leiter der Stiftung „Lar Harmonia“ in Salvador und lebt in Brasilien.
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