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Perispirit: Natur und Funktionen

Dieser Eintrag stammt von Cleide Ferreira Am 10.11.2010 @ 10:25 In Artikel | Keine Kommentare

Sonia Theodoro da Silva

Im Laufe der Jahrhunderte hat Tradition versucht, die Existenz der Körperhülle des Geistes zu definieren; Paulus von Tarsus in seinem 1. Brief an die Korinther war am nächsten mit der Definition des wieder auferstandenen spirituellen Körpers. Allan Kardec erforschte die Sache mit der Strenge und dem Beharren, das ihn charakterisierte und indem er bei den Geistern nachfragte, die Antwort bekam, dass der Geist mit einer dunstigen Substanz bedeckt ist, eine halbmaterielle Hülle zusammengesetzt aus feinen dem Planeten entstammenden Elementen, den er bewohnen sollte. Seine Studien brachten ihn dazu daraus zu schließen, dass der Perispirit, mit dualer Polarisation, die Evolution des Geistes aufzeichnet, der seinerseits die Substanz umwandelt, mit der er eingehüllt ist und beide mischen sich bei einem Dritten, dem physischen Körper ein durch sein Nervensystem. Neuere Forschungen bezeichneten es das Biologische Organisations-Modell (Andrade, H.G.) und Morphogenetisches Modell (Sheldrake, R.). Durch seine unteilbare, unsichtbare, nicht greifbare, expansive, empfindlich zur magnetischen Handlung Natur, ist er dafür verantwortlich, den organischen Komplex für den psychologischen Aspekt zu stabilisieren, die Funktionen des biologischen Gedächtnisses und die Fortdauer der Individualität zu erfüllen.

Im Prozess der Reinkarnation streichen die Aspekte der Erweiterungsfähigkeit der Perispirit-Beanspruchung heraus, da ihre molekularen Räume reduziert werden, als auch ihre Schwingungsverzögerung. Gabriel Delanne klassifiziert diese Tendenz unter Unzerstörbarkeit und gesetzmäßige Stabilität (die organischen Formen behaltend).

Die Gedanken und Handlungen des inkarnierten oder desinkarnierten Geistes beeinflussen außerordentlich den Perispirit, verdünnen oder verdichten ihn, daraus ergeben sich Kombinationen, die sich in seine physiologische Verfassung mengen. Je höher die Intension der Seele, desto leichter und feiner sind die perispirituellen Vibrationen und die Möglichkeit der Assimilation von reineren Fluiden. Je missstimmiger der Geist, seine Gedanken und Handlungen sind, desto größer die Dystonie, die die feine Verfassung des Perispirit beeinträchtigen kann, was organische Degeneration zur Folge hat, Lebensraum von Viren, die durch ihre Natur den Körper anfällig machen, Krankheiten aller Art zu entwickeln(LUIZ, André).

Glück, so verfolgt in unseren gegenwärtigen Tagen, wird nur mit dem psychologischen Gleichgewicht möglich, das durch den disziplinierten Gedanken, aber vor allem durch den überwältigenden Wunsch für das Gute in unseren Leben erzeugt wird. Das Modell für alle ist Jesus, voll von Frieden und Liebe und so diese allen zu übermitteln, die sich ihm nähern möchten.

Sonia Theodoro da Silva ist Autorin des „Projeto Estudos Filosóficos Espíritas“, arbeitet mit in Casas André Luiz, wohnhaft in São Paulo, Brasilien.


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