Drogenabhängigkeit in der Familie

Ana Cecília Rosa

Unter dem modernen Unglück sind Rauschgifte eine Hauptbedrohung gegen die Gesellschaft und die Wirtschaft wegen seiner epidemischen Verhältnisse weltweit. Die Folgen der Zerrüttung, die anfangs im Zuhause geschieht, sich in der Gesellschaft ausbreitet in solch einem intensiven Grad, dass Wissenschaftler, Politiker, Lehrer und Eltern verzweifelt Dialoge bilden, um die Ursachen zu bestimmen und folglich die Lösungen für diese Wunde. Die “Rückkehr nach Hause” ist die wirksamste Therapie, um dieses Problem mit seiner Basis auf der Identifizierung von inneren Ursachen zu bekämpfen, die auf individualistische Lösungen hinweisen. Spiritismus, der die Reinkarnation behauptet, erkennt, dass die lasterhafte moralische Verfassung, die aus Fehlern in vorherigen Reinkarnationen entsteht, die physische Sucht hervorbringt und ihr vorangeht.

Pestalozzi, der große Gelehrte des Verhaltens von Kindern im 18. Jahrhundert, wenn er nach dem Moment gefragt wurde, wenn der erzieherische Prozess von Kindern beginnen sollte, antwortete: “zwanzig Jahre, bevor sie geboren sind”. Das Verstehen, dass der kindliche Geist durch die Wiederholung und Beispiele lernt, gilt auch für ihre holistische Entwicklung. Diesem Gedanken folgend, muss Drogenabhängigkeit auf eine umfassende Weise in der Familienumgebung in einen Kontext gesetzt werden, wo der Missbrauch von Drogen, die „legal“ sind durch das „Rollenbild Eltern”, wie Alkohol und Zigaretten, der Mangel an Dialog und die Übertragung der Verantwortungen der Eltern auf andere Einrichtungen, zu den Flüchten durch die Halluzinogene und Selbstmorden führt. Zu dieser Wirklichkeit kommt Spiritismus, um hinzuzufügen, dass Kinder in Wirklichkeit ewige Geister sind, die zu dem Haus gesandt wurden, das zu ihrer spirituellen Verbesserung passend ist, wo sie unter dem Einfluss der Eltern ihre Tugenden verbessern und ihre Abhängigkeit durch die Übung der Liebe die unterrichtet tilgen. Störungen in diesen viele Male verpflichtenden Wiederanpassungen können Veranlagungen zu Süchten in späteren Reinkarnationen erzeugen, grausame Obsessionen und unglücklich gewohnte Schicksale.

Jede alternative Behandlung für die chemische Abhängigkeit, die die Mehrfaktor-Aspekte in ihrer Ursache nicht in Betracht ziehen, wird zum scheitern verurteilt sein. Heilung wird nur möglich sein mit einer multidisziplinarischen Annäherung an die Leute mit Sucht und ihren Familien, sich bemühend, das physische, psychische und spirituelle Gleichgewicht wieder herzustellen. So kommt neben den Heilmitteln und Psychotherapien, erforderlich für die Wiederherstellung der mentalen Gesundheit, die Spiritistische Therapie, um die Annäherung der Sucht an ihre wirkliche Ursache zu ergänzen, welche die Moral des Geistes ist, die innere Reform durch die Evangelium-Therapie anzuregen.

Ana Cecilia Rosa ist pädiatrische Beraterin und Mitglied des Spiritistischen Zentrums Allan Kardec in Campinas SP und lebt in Brasilien.

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