Über den Erfolg des Beten

Über den Erfolg des Beten

 
Einer machte sich auf den Weg zu einem Weisen in der Wüste und bat ihn: „Du bist doch ein Meister in Gebet und Meditation. Lehre mich so zu beten, dass mein Gebet Erfolg hat.“
 
Der Weise sprach zu ihm: „Siehst du den schmutzigen Drahtkorb dort liegen?“ „Ja“, sagte der Mann. „Dann nimm ihn und hol damit Wasser!“
 
Der Mann nahm den Drahtkorb, ging einige hundert Meter zum Brunnen, schöpfte mit dem Drahtkorb Wasser und machte sich auf den Rückweg zum Weisen. Doch bis er bei ihm angekommen war, war alles Wasser längst heraus gelaufen.
 
Der Weiser sprach zu ihm: „Geh und hol Wasser!“
 
Und er machte sich zum zweiten mal auf den Weg, doch der Erfolg war derselbe. Zum dritten mal kam der Mann mit leerem Korb zurück. Da wurde er ungeduldig und sagte zu dem Weisen: „Was soll das? Du siehst doch selbst, mit dem Drahtkorb kann man kein Wasser holen. Es läuft alles wieder heraus!“
 
Da sprach der Weise: „Genauso ist es mit dem Gebet. Du hast zwar kein Wasser zu mir gebraucht, aber der Drahtkorb, der am Anfang schmutzig war, ist jetzt sauber. Wenn du beim Beten auch die Erfahrung machst, dass es keinen sichtbaren Erfolg hat, so hat dich doch das Beten gereinigt.“
 

Das Beten verändert nicht die Situation, aber den Betenden.

(Fundort unbekannt)

Gebet des Hl. Franz von Assisi

Gebet des Hl. Franz von Assisi

Herr,
Mache mich zum Werkzeug Deines Friedens:
Dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst,
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt,
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,
dass ich die Wahrheit bringe, wo Irrtum herrscht,
dass ich Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist,
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet.
O Meister,
hilf mir, dass ich nicht danach verlange, getröstet zu werden, sondern zu trösten,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.
Denn, wer gibt, der empfängt,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren.
Amen.

„O Efeito Sombra“ – „The Shadow Effect“

Trabalhe a sombra, o medo, as limitações!

Publicado no dia 14.02.2014

Nome Original: „The Shadow Effect“ – 2009, produzido pela Hay House.

A nossa sombra impede-nos de ter uma auto-expressão plena, de dizer a verdade, de viver uma vida autêntica. Só quando abraçamos a nossa dualidade é que nos libertamos de comportamentos que potencialmente nos podem fazer mal. Se nós não reconhecermos tudo o que somos, é garantido que vamos ser apanhados de surpresa pelo efeito da sombra.

Combinando a sabedoria de três especialistas na área de auto-ajuda e espiritualidade, o „Efeito sombra“ é um guia prático e profundo para a descoberta dos dons do nosso lado obscuro. De acordo com os autores, ao descobrirmos o que temos andado a esconder, libertamo-nos das amarras do passado e somos conduzidos a uma jornada para a plenitude. Deixamos de viver uma meia-vida e somos capazes de alcançar os nossos sonhos, e recuperar a felicidade que é nossa por direito inato.

Na Parte I, Deepak Chopra dá uma visão abrangente da nossa natureza dualista e identifica comportamentos autodestrutivos que são pistas para identificarmos os problemas da sombra, como: omissão, acusação, projeção, julgamento, culpa, vergonha e muito mais. E oferece uma receita única, apenas a inteireza e uma visão de unicidade podem ser a solução para a sombra .

Na Parte II, Debbie Ford formula a sua visão a partir dos seus quase quinze anos de ensino e dos principais workshops que realizou. Apresenta uma análise aprofundada do papel que a sombra desempenha nas nossas vidas quotidianas e como as experiências dolorosas do passado podem levar-nos a suprimir aspetos da nossa personalidade. No fim partilha ferramentas para recuperarmos a energia e o brilho do nosso eu autêntico.

Na Parte III , Marianne Williamson explora uma abordagem provocadora sobre a ligação entre a sombra e a alma, conduzindo os ouvintes a uma viagem através da batalha entre o amor e o medo.

Gebete zu den Schutzengeln und Schutzgeistern

Wir alle haben einen guten Geist, der seit unserer Geburt mit uns in Verbindung steht und uns unter seinem Schutz hat. Er erfüllt bei uns die Aufgabe eines Vaters gegenüber seines Sohnes. Das heißt, uns auf den Weg des Guten und des Fortschrittes durch die Prüfungen des Lebens zu führen. Er spürt Freude, wenn wir von seiner Hilfsbereitschaft Gebrauch machen und leidet, wenn er uns fallen sieht.
Sein Name ist nicht wichtig, denn es kann sein, dass sein Name nicht auf der Erde bekannt ist. Wir rufen ihn dann als unseren Schutzengel, unseren guten Geist. Wir können ihn sogar unter dem Namen eines erhabenen Geistes hervorrufen, für den wir eine besondere Sympathie empfinden.
Außer unserem Schutzengel, der immer ein erhabener Geist ist, haben wir die beschützenden Geister, die, obwohl weniger erhaben, nicht weniger gut und liebevoll sind. Sie sind entweder die Geister von Verwandten oder Freunden oder auch manchmal von Menschen, die wir in unserem aktuellen Leben nicht kennen. Sie helfen uns mit ihren Ratschlägen und nicht selten mit ihrer Intervention in die Geschehnisse unseres Lebens.
Die sympathischen Geister sind diejenigen, die sich durch gewisse Ähnlichkeiten in Vorlieben und in Neigungen zu uns hingezogen fühlen. Sie können je nach der Natur unserer Neigungen, die sie anziehen, gutwillig oder schlecht gesinnt sein.
Die verführerischen Geister versuchen uns von dem guten Weg abzubringen, indem sie uns schlechte Gedanken einflüstern. Sie nutzen all unsere Schwäche aus, wie auch alle anderen offenen Türen, die ihnen den Zugang zu unserer Seele gewähren. Manche versteifen sich auf uns, wie auf eine Beute, aber entfernen sich, sobald sie ihre Unfähigkeit erkennen gegen unseren Willen anzukämpfen.
Gott gab uns einen hauptsächlichen und erhabenen Führungsgeist, unseren Schutzengel und unsere beschützenden und familiären Geister bilden die weitere geistige Führung. Es wäre dennoch ein Irrtum, wenn man glaubt, dass wir gezwungenermaßen einen böswilligen Geist bei uns haben, um die guten Einflüsse von den Ersten auszugleichen. Die böswilligen Geister suchen uns freiwillig auf, wenn sie die Möglichkeit sehen, über uns Macht zu verfügen, sei es aufgrund unserer Schwächen oder unserer Nachlässigkeit, die Inspirationen von den guten Geistern zu befolgen. Wir sind schließlich diejenigen, die sie anziehen. Daraus ergibt sich, dass man niemals von dem Beistand der guten Geister ausgeschlossen ist und dass es von uns abhängt, sich von den boshaften zu entfernen. Denn aufgrund seiner Unvollkommenheiten, welche die ursprüngliche Ursache allen menschlichen Elends sind, ist der Mensch oft selbst sein eigener bösartiger Genius. (siehe Kap. V, Abs. 4, S. 89)
Das Gebet zu den Schutzengeln und zu den beschützenden Geistern sollte den Zweck haben, ihre Fürsprache für uns bei Gott zu erbitten, von ihnen die nötige Kraft zu erbeten, um den böswilligen Einflüsterungen widerstehen zu können und ihren Beistand in den Notlagen zu erhalten.
(Das Evangelium im Lichte des Spiritismus, KAPITEL XXVIII ‐ Sammlung spiritistischer Gebete – Zu den Schutzengeln und Schutzgeistern)

Abwesende Eltern

Früher war der väterliche Autoritarismus, der der Individualität der Kinder wenig Bedeutung beimaß, evident. Heutzutage zeigt sich aufgrund der Änderung des Verhaltens das andere Extrem. Es geht nicht mehr um das Problem des ständigen Eingreifens der Eltern, sondern um deren Abwesenheit. Sie sind auf sich selbst konzentriert. Ein abwesender Vater? Gemeint ist die Vaterfigur, die wenig oder nichts zur Bildung und Erziehung der Kinder beiträgt, unabhängig davon, ob sie im selben Haus wohnen oder nicht. Die Abwesenheit der Eltern ist schädlich für das Leben der Kinder, da dies die Phase ist, in welcher der Charakter in seinen ersten Zügen geformt wird. Kinder und Jugendliche können sich durch das Fehlen der physischen und emotionalen Präsenz der Eltern in ihrem Leben abgelehnt fühlen, was Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein haben und sich in den zukünftigen Beziehungen manifestieren kann. Es entwickeln sich Lakunen und psychische Wunden, und ohne Perspektiven und Werte fühlen sie sich verlassen. Ihnen fehlen sämtliche Ideale, die ihre Herzen wärmen sowie jegliche Werte und Hoffnungen, die sie trösten könnten. Kinder, die durch die Eltern ignoriert werden, können psychische Störungen entwickeln und sich Verhaltensweisen aneignen, die mit Aggressivität, Bindungsangst, Schüchternheit, Lernschwierigkeiten, fehlenden Grenzen, Depressionen, Drogen, Alkohol… verbunden sind. Wenn es Männer gibt, deren Mütter ihnen Verhaltensänderungen beigebracht und diese gefördert haben, existiert vielleicht eine größere Anzahl an Männern, die die Frauen, durch welche sie erzogen wurden, übertreffen und die getreu ihren Grundwerten die Übung einer sensibleren, auf Zuneigung bedachten Vaterschaft in die Praxis umgesetzt haben und dadurch zur Entwicklung von Seelen voller Liebe und für die Liebe beitragen.

Evanise M Zwirtes – Transpersonale Psychotherapeutin