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Familienleben

Adenáuer Novaes

Die Familie bringt unter einem Dach Geister zusammen, die durch alte Bande der Zuneigung gebunden sind und selten für den Beginn von neuen Beziehungen. Das Ziel ist immer das Aufbauen von Gefühlen und Lernen, die den Geist zu neuen und immer komplizierteren Leistungen in der Gesellschaft befähigen. Das ist ein wichtiges Feld der Praxis im Erwerb von Paradigmen der Gesetze Gottes, besonders des Gesetzes der Liebe.

Es ist genau das Gefühl der Liebe, das der Geist beginnen muss, in der Familienumgebung zu pflegen, die der Hauptort ist, es blühen zu lassen, wenn es eine Wiedervereinigung mit früheren Feinden gibt. So viel wie wir jemanden außerhalb der Familienumgebung lieben, mit dem wir keine Blutsverwandtschaften haben, wird es immer notwendig sein alte Feindseligkeiten und Abneigungen, wenn sie bestehen mögen, in der Familie zu beseitigen, so sie ändern in ein legitimes Gefühl der Liebe. Es ist in der Hausumgebung, dass verschiedene Gefühle getroffen werden, alle bekannt durch den Namen der Liebe. Die Liebe von Mutter, Vater, Sohn, Tochter, Brüdern und hin zu den Vorfahren mütterlicherseits und väterlicherseits hat verschiedene Grade, Ausdrücke und verschiedenartige Gefühle. Wir lieben nicht in gleicher Weise, aber sie sind Gefühle, die typischerweise dieselben Einstellungen und Wechselseitigkeiten verlangen. Wenn der Geist es schafft, in der Familie Harmonie fördernd zu leben, die anderen zu verstehen und ihnen zu verzeihen, sie als Geister zu betrachten, die mitwirken in einer Inkarnation für gegenseitiges Wachstum. Es ermöglicht dem Geist neue Erfahrungen zu haben, jedes Mal ruhiger für die nächsten Reinkarnationen. Wenn das geschieht, wird der Geist mehr im Stande sein, Teil von Familien zu sein, wo Frieden und Liebe regieren, und wo jeder zum gesamten Gleichgewicht und zum Nutzen der Gesellschaft beiträgt. Immer wenn reinkarniert, werden Wiedervereinigungen gesund, liebend und fähig sein, dafür sehr positive Werte für die Verbesserung der Gesellschaft zu erzeugen. Der Geist wird nichts dagegen haben, wenn zur Notwendigkeit er in Familien reinkarniert, wo jemand oder ein anderer Geist Schwierigkeiten im Zusammenleben aufweist. In diesem Sinn sollten wir uns alle bemühen, Beziehungskonflikte beizulegen, die im Familienkreis bestehen können, in dem wir reinkarnierten, Gefühle des Schmerzes, der Feindseligkeit und des Hasses afzulösen.

Die Strukturierung einer Persönlichkeit, die spirituell entwickelt ist, geht notwendigerweise durch die Fähigkeit, gesunde affektive Beziehungen mit anderen herzustellen.

Adenáuer Novaes ist klinischer Psychologe und einer der Leiter der Stiftung „Lar Harmonia“ in Salvador, und lebt in Brasilien

Spirituelle Vererbung

Ana Cecília Rosa

Vererbung ist ein natürliches Gesetz, gemäß dem die physischen Eigenschaften einer Population ihren Nachkommen durch die Fortpflanzung übermittelt werden (MENDEL, 1865). Mit dem menschlichen Erbgut Kodifikationsbeginn war das “genetische Erbe” definitiv für den Ursprung von mehreren Krankheiten und Syndromen verantwortlich. Jedoch hinsichtlich Verhaltenseigenschaften gibt es keine Beweise, dass genetischer Determinismus denselben Ausdruck haben kann. Spiritismus erkennt in der Entstehung von vielen physischen und mentalen Pathologien, das unsterbliche Wesen “spirituelle Vererbung” ist dem Gesetz von Ursache und Wirkung unterworfen, das seine mentalen und physischen Körper erzeugt um Verbesserung durch die Reinkarnation zu suchen.

Gemäß André Luiz in Evolution in Zwei Welten, “erbt der Körper natürlich den Körper in Übereinstimmung zu den Tendenzen des Geistes, die sich mit anderen Geistern in den Kreisen der Zuneigung anpassen, deshalb ist es an dem verantwortlichen Wesen, zu erkennen, dass die relative, aber obligatorische Vererbung seinen physischen Körper, der in einer bestimmten Inkarnation gebraucht wird, meißelt, es unmöglich wird, den Dienstplan zu ändern, in dem es verdienstvoll oder verantwortlich war, entsprechend seinen Errungenschaften und Bedürfnissen”. So sind Geburtskrankheiten, die häufig eine traurige Last für liebende Eltern und unschuldige Kinder scheinen, in Wirklichkeit Mittel, die Verbindung zwischen den verschiedenen spirituellen Existenzen wieder herzustellen, den Göttlichen Teppich von Gerechtigkeit, Güte und Wiedergutmachung webend, der Gelegenheiten schafft, unsere Fähigkeiten zum Maximum zu entwickeln, so die spirituellen Bande der Liebe zu festigen.

Das unsterbliche Wesen ist fähig, die physische Form passend für eine neue Inkarnation anzunehmen, darauf zielend, seine moralische Ebene zu erhöhen oder Aufgaben zu wiederholen, die vergessen oder mit Süchten in der Vergangenheit verlassen wurden. Die Verantwortung und das Bedauern sind wesentliche motivierende Bedingungen für die Wahlen, die gemacht werden, und dem Wesen eine große Summe von Anstrengungen freigeben, sich für das Gute zu erheben. André Luiz, im obengenannten Buch, behauptet, dass der Geist “kann durch sein eigenes Verhalten, glücklich oder unglücklich, das Färben der Programme verschärfen oder verschmieren, die ihm den Weg zeigen, (…) die seine eigene Situation veredeln oder erschweren wird, gemäß seiner Wahl für das Gute oder das Schlechte”.

Ana Cecilia Rosa ist pädiatrische Beraterin und Mitglied des Spiritistischen Zentrums Allan Kardec in Campinas-SP und lebt in Brasilien.

Geist, Perispirit und Medialität

Manoel Portásio Filho

Für die alten Römer umfasste das Wort Geist mehrere Bedeutungen, die hauptsächlichen sind: der Geist, das Geistwesen (Spirit) (als Gegensatz zum Körper (Corpus)) und Intelligenz. Deshalb waren in einem direkten Sinn Geist und Geistwesen synonym. Spiritismus bestätigte diesen Gedanken, der zeigt, dass der Geist das Geistwesen selbst ist. Yvonne A. Pereira lehrt, dass “… der Geist - oder der Gedanke, der Wille, die psychische Energie, die Essenz des Wesens - schafft, erzeugt, baut, macht, erhält aufrecht, verwaltet, modifiziert, macht Gebrauch von den starken Kräften, die dem Wesen natürlich sind”. (Devassando o Invisível, 7. Ausgabe, FEB, Kapitel V, Seiten 113).

Der Geist ist das Wesen in Handlung, der Agent aller Transformationen und Schöpfungen. Das intelligente Wesen der Schöpfung handelt durch einen Vermittler: Der spirituelle Körper oder Perispirit, Band, das den Geist mit dem Stoff des physischen Körpers verbindet. Es wird von dem kosmischen Fluid erzeugt, dessen wichtigstes Produkt es ist, es ist dunstig, ein vollkommener Stoff und dient als eine Brücke zwischen der inneren und der äußeren Welt des Wesens.

Kardec, im Buch der Medien, sagte, dass der Perispirit “der Grundsatz aller Manifestationen ist,” besonders hinsichtlich Medialität, die dem Feld der spirituellen Kommunikation angehört. Die Medialität Manifestation findet von Geist zu Geist statt, von Perispirit zu Perispirit durch die Assimilation von perispirituellen Fluiden des Mediums durch den mitteilenden Geist, auf diese Weise die notwendige Einstimmung errichtend.

Manuel Portásio Filho ist Anwalt, der in London lebt. Er ist ein Mitglied der Solidarity Spiritist Group, wohnhaft in London – UK.

Perispirit: Natur und Funktionen

Sonia Theodoro da Silva

Im Laufe der Jahrhunderte hat Tradition versucht, die Existenz der Körperhülle des Geistes zu definieren; Paulus von Tarsus in seinem 1. Brief an die Korinther war am nächsten mit der Definition des wieder auferstandenen spirituellen Körpers. Allan Kardec erforschte die Sache mit der Strenge und dem Beharren, das ihn charakterisierte und indem er bei den Geistern nachfragte, die Antwort bekam, dass der Geist mit einer dunstigen Substanz bedeckt ist, eine halbmaterielle Hülle zusammengesetzt aus feinen dem Planeten entstammenden Elementen, den er bewohnen sollte. Seine Studien brachten ihn dazu daraus zu schließen, dass der Perispirit, mit dualer Polarisation, die Evolution des Geistes aufzeichnet, der seinerseits die Substanz umwandelt, mit der er eingehüllt ist und beide mischen sich bei einem Dritten, dem physischen Körper ein durch sein Nervensystem. Neuere Forschungen bezeichneten es das Biologische Organisations-Modell (Andrade, H.G.) und Morphogenetisches Modell (Sheldrake, R.). Durch seine unteilbare, unsichtbare, nicht greifbare, expansive, empfindlich zur magnetischen Handlung Natur, ist er dafür verantwortlich, den organischen Komplex für den psychologischen Aspekt zu stabilisieren, die Funktionen des biologischen Gedächtnisses und die Fortdauer der Individualität zu erfüllen.

Im Prozess der Reinkarnation streichen die Aspekte der Erweiterungsfähigkeit der Perispirit-Beanspruchung heraus, da ihre molekularen Räume reduziert werden, als auch ihre Schwingungsverzögerung. Gabriel Delanne klassifiziert diese Tendenz unter Unzerstörbarkeit und gesetzmäßige Stabilität (die organischen Formen behaltend).

Die Gedanken und Handlungen des inkarnierten oder desinkarnierten Geistes beeinflussen außerordentlich den Perispirit, verdünnen oder verdichten ihn, daraus ergeben sich Kombinationen, die sich in seine physiologische Verfassung mengen. Je höher die Intension der Seele, desto leichter und feiner sind die perispirituellen Vibrationen und die Möglichkeit der Assimilation von reineren Fluiden. Je missstimmiger der Geist, seine Gedanken und Handlungen sind, desto größer die Dystonie, die die feine Verfassung des Perispirit beeinträchtigen kann, was organische Degeneration zur Folge hat, Lebensraum von Viren, die durch ihre Natur den Körper anfällig machen, Krankheiten aller Art zu entwickeln(LUIZ, André).

Glück, so verfolgt in unseren gegenwärtigen Tagen, wird nur mit dem psychologischen Gleichgewicht möglich, das durch den disziplinierten Gedanken, aber vor allem durch den überwältigenden Wunsch für das Gute in unseren Leben erzeugt wird. Das Modell für alle ist Jesus, voll von Frieden und Liebe und so diese allen zu übermitteln, die sich ihm nähern möchten.

Sonia Theodoro da Silva ist Autorin des „Projeto Estudos Filosóficos Espíritas“, arbeitet mit in Casas André Luiz, wohnhaft in São Paulo, Brasilien.

Reinkarnation und Integrales Gedächtnis

Ercilia Zilli

Gemäß den Spiritisten ist Reinkarnation der Prozess des nacheinanderfolgenden Zurückkehrens in die irdische Existenz mit der Absicht der geistigen Evolution. Der Glaube an das Überleben der Seele und die Möglichkeit des fortlaufenden Lernens bringt uns dazu, an die Anhäufung dieser Erfahrungen und ihrer Speicherung zu denken. Wenn das Leben des physischen Körpers begrenzt ist und wir über die Evolution sprechen, sollten die Erfahrungen aufgezeichnet und verfügbar sein, um unbewusst in der fortdauernden Existenz zu handeln.

Gemäß Gabriel Delanne, “Gedächtnis ist nicht einfach eine organische Fakultät, die zur Substanz des Gehirns verbunden ist, sondern ist vielmehr in diesem unzerstörbaren Teil, den Spiritisten Perispirit nennen.” Deshalb trägt der Geist, der nicht mit dem physischen Körper stirbt, seine Erfahrungen, die Gelegenheiten für Wachstum, Lernen und Evolution in diesem spirituellen Körper werden können, seine zukünftigen Reinkarnationsprojekte beeinflussend.

Wenn wir über das integrale Gedächtnis sprechen, vom spirituellen Konzept aus verständlich, beziehen wir uns auf die Stammerfahrungsproto- kolldatei, nicht die Erinnerung.

Gedächtnis ist von der Erinnerung verschieden, da Letztere Bewusstsein verlangt. Erfahrungen mit Schlafwandlern durch Hypnose zeigen, dass man vorherige Aufzeichnungen auslösen kann, unabhängig davon, ob sie in dieser oder einer anderen Reinkarnation vorkamen, die nicht bewusst sind.

Durch Spezialtechniken ist es möglich, auf einige Informationen aus vorherigen Existenzen zuzugreifen, aber mit dem ganzen Inhalt dieses informatorischen Felds können wir sicher nicht in Berührung kommen.

Im Buch Unser Heim, von André Luiz, psychografiert durch Chico Xavier, finden wir eine Frau, die nur mit einem kleinen Teil ihrer Vergangenheit, nach viel Arbeit von Disziplin und Nachdenken und auf solche Weise in Berührung kommen kann, dass diese Information kein destabilisierender Faktor für das bis jetzt erreichte Gleichgewicht wären.

Wenn heute unser höchster Punkt der spirituellen Evolution ist, was zurückgelassen wurde, sind primitive Erfahrungen, in denen ihre Erinnerungen uns erschüttern würden, weil sie Fehler vor unserer gegenwärtigen Stufe des Verstehens sind.

Wir glauben, dass es möglich ist, auf den ganzen integralen Speicherinhalt zuzugreifen, erst wenn wir die Fülle der spirituellen Evolution erreichen, bewusst Selbsterkenntnis, Selbstvergebung integrieren und uns an Jesus erinnernd, andere lieben, wie wir uns lieben.

Ercília Zilli ist Vorsitzende von ABRAPE, Moderator von Novos Rumos - Radio Boa Nova Programm, Klinische Psychologin, wohnhaft in São Paulo, Brasilien

Bewusstsein in Entwicklung

Evanise M Zwirtes

Die transpersonale Annäherung aus Psychologie-Sicht der Spiritisten, die die spirituelle Vorzeitigkeit der Person betrachtet, präsentiert den Menschen als ein sich entwickelndes Wesen, das ein Praktikum durch die verschiedenen Königreiche der Natur durchmacht.

Am Anfang wurde das Wesen einfach und unwissend geschaffen, d. h. ohne Kenntnis und Weisheit, das durch Erfahrungen vom unbewussten Zustand zum bewussten reist. Das intelligente Prinzip wird sein volles Potenzial durch Erfahrungen in der Materie hindurch erwecken.

Das Geistwesen Joanna de Ângelis, in O Homem Integral (11. Ausgabe; Seiten 154), erklärt, dass “der Erwerb des Bewusstseins ist das Ergebnis eines andauernden Prozesses, durch den die Seele aufsteigt, vom schlafenden Zustand der Mineralmoleküle bindenden Kraft; zur Empfindsamkeit in den Pflanzen; dem Instinkt im Tier; und Intelligenz, Vernunft im menschlichen Wesen.”

Das sich entwickelnde Bewusstsein ist ein Prozess der psychologischen Entwicklung, in der das menschliche Wesen in seiner dreifachen Verfassung - Geist, Perispirit und Stoff - Bewusstsein vergrößert dem natürlichen Mechanismus des Lebens folgend. Sich selbst wahrnehmend als ein integriertes und ewiges Wesen wird es allmählich zum kosmischen Bewusstsein erwachen. Die Eroberung des erleuchteten menschlichen Bewusstseins, wie Jung vorschlug “die Kette des Leidens zu brechen dadurch metaphysische und kosmische Bedeutsamkeit zu erreichen.”

Zum Zweck des Fortschritts ist der Mensch ein Satz im ständigen Wandel in Übereinstimmung mit den Gesetzen Gottes, die ins eigene Bewusstsein des Wesens seit seiner Erschaffung eingesetzt sind.

Auf das Paradigma dieser Analyse des Fortschritts zielend, wird Reinkarnation ein Mechanismus, der die Vergrößerung des Bewusstseins erleichtert, der Evolution des Geistes begegnet, das unsterbliche Wesen im progressiven Wandel der unaufhörlichen Verbesserung in allen Aspekten.

Evanise M Zwirtes ist Psychotherapeutin und Koordinatorin der Spiritist Psychological Society und wohnt in Lonon, UK

Was ist der menschliche Geist? Wie funktioniert er?

Adenáuer Novaes

Der Geist ist ein Nachrichtenkanal im Dienst des Geistwesens. Im Geist geschieht die Verarbeitung des Wunsches und des Willens, der am Kern des Geistwesens beginnt. Der Geist steht zum Gehirn dank der Eigenschaften des Perispirits in Verbindung, in dem er sich befindet und bleibt es sogar nach dem Tod des physischen Körpers. Gemäß der Analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung wird der menschliche Geist oder Psyche aus dem Unbewussten und Bewusstsein gebildet. Das Unbewusste wird in Persönlich und Kollektiv geteilt. Es ist im kollektiven Unbewussten, das die Archetypen stellt, psychische Strukturen, die menschliches Verhalten bestimmen und führen. Und doch wird das Persönliche Unbewusste hauptsächlich von Komplexen gebildet, funktionelle Kerne voll mit Zuneigung, die aus emotionalen Erfahrungen entstehen. Im Geist werden auch Gedanken und Gefühle verarbeitet, da es hier ist, dass die Erfahrungen des Geistes aufgezeichnet werden und alles was mit ihm geschieht. Die Beziehung zwischen dem Bewussten und Unbewussten ist ausgleichend; z.B. wird jede Spannung in einem dieser Bereiche in einem anderen ausgeglichen. Bewusstsein ist das Produkt des Unbewussten, das Letztere ist die Matrix aller Tätigkeiten, die im ersten geschehen, als auch das Erscheinen des Egos oder des “Ich“. Es ist der Geist, durch den mediale Phänomene passieren.

Der Impuls für das Leben ist im Geist geboren, der göttlichen Essenz oder unsterblichen Individualität, zum Unbewussten gehend, es durchquerend, um Bewusstsein zu erreichen und schließlich sich in Verhalten verwandelnd durch die Handlung des Egos. Entlang dem Weg, zwischen Verlassen des Geistes bis es das Ego erreicht, alchimistisch Emotionen, Gedanken und Gefühle mit dem Inhalt des Unbewussten und Bewusstseins mischend, eine Reihe von Handlungsweisen entlockend, die skizzieren, was unter dem Namen Persönlichkeit bekannt ist. Die Persönlichkeit einer Person ist die Reihe von Handlungsweisen, Gedanken und Gefühlen, die sich zu jeder gegebenen Zeit oder Stufe des Lebens formen. Sie ist veränderlich durch die Inkarnation hindurch und besonders im Raum zwischen den Inkarnationen. Der Geist ist ein wichtiges “Organ” für das Geistwesen und seine primären Mittel des Kontakts mit der Dimension, in der er sich befindet. Er ist die “Fabrik”, die Psychische Energie bearbeitet, die Evolution des Geistes zu bedienen, Aufmerksamkeit, Sorge und beständigen Gebrauch der Lieblichkeit zu verdienen.

Adenáuer Novaes ist klinischer Psychologe und einer der Leiter der Stiftung „Lar Harmonia“ in Salvador und lebt in Brasilien.

Das Problem des Seins

“Wie ist die Natur unserer Persönlichkeit? Enthält es ein Element das Tod überleben kann? Zu dieser Frage sind der ganze Glaube, alle Hoffnungen der Menschheit verbunden.

Das Problem des Seins und das Problem der Seele verschmilzt zu einem; ist die Seele, die dem Menschen seinen Grundsatz des Lebens und der Bewegung gibt. Die menschliche Seele ist ein freier und souveräner Wille, ist die bewusste Einheit, die alle Attribute, alle Funktionen, alle materiellen Elemente des Wesens beherrscht… Die Seele ist unsterblich, weil das Nichts nicht besteht. (…)

Gedanke und Wille sind die Werkzeuge per excellence, mit der wir alles in uns und um uns ändern können. Lasst uns nur hohe und reine Gedanken haben; lasst uns nach allem streben, was groß, edel und schön ist. Allmählich werden wir unser eigenes Wesen sich regenerieren fühlen und damit, in gleicher Weise alle sozialen Klassen, den Erdball und die Menschheit!”

Léon Denis
Buch: Probleme des Seins, Schicksal und Leiden.

Von Liebe und lieben

Evanise M Zwirtes

Liebe. Hauptthema menschlichen Strebens. Den Menschen als ein dreieiniges Wesen, d. h. Geist, Perisprit und physischer Körper betrachtend, um seinen Entwicklungsprozess seit seiner Entwicklung zu erfüllen sucht er ständig etwas Abstraktes, genannt Glück, in dem Liebe als die Essenz vorherrscht.

Unter dem Blick der Reinkarnationstheorie erwacht das Wesen auf der Suche nach der Selbstverwirklichung allmählich vom Unbewussten zum Bewussten durch die Selbstbegegnung. Mit größerer Bewusstseins-Klarheit sieht es sich als ein Kind Gottes, das geschaffen wurde durch die Liebe und um zu lieben.

Danach kommt der Mensch zu einem besseren Verstehen seiner Individualität, das Annehmen seiner Vorzeitigkeit und Eroberung seiner selbst in der Gegenwart, mit seinen Beschränkungen brechend, die verschiedene emotionale und psychologische Störungen erzeugen.

Liebe anzunehmen als das Lebens-Paradigma, entscheidet sich dann das Wesen Liebe zu akzeptieren, zu verzeihen, zu dulden, Pfade wieder aufzubauen und zu lieben. Liebe immer. Infolgedessen begreift das Wesen, dass sich seine Kapazität zu lieben im sozialen Umfeld ausbreitet, bereichernde Momente für sich und andere bereitstellt.

Durch diesen Prozess der Selbsterkenntnis, in dem die Selbstachtung gerettet wird, erscheint Liebe, kommt heraus, und das menschliche Wesen beginnt, die Liebe in jemand zu lieben, und diese Entdeckung ist immer eine Begegnung der Freude. Es ist notwendig, dass wir lernen, die umgestaltende Macht der Liebe zu gebrauchen.

Liebe ist der begünstigende Mechanismus des psychologischen, emotionalen, physiologischen und spirituellen Gleichgewichtes. Wenn Liebe gegenwärtig ist, erweicht sie Wesen und überflutet sie in altruistische Handlungen, die sie ausbreiten und multiplizieren, Leben in allen seinen Dimensionen begleitend. Und es ist von der Liebe und dem Lieben, dass Ebbe und Flut des Lebens gefüllt werden mit Schönheit und Frieden für diejenigen, die sich mit der kosmischen Harmonie identifizieren, die durch das ganze Universum schwingt.

Wie erreicht man diesen Zustand von Herrlichkeit? Léon Denis, in seinem Buch Das Problem von Sein, Schicksal und Schmerz erläutert: “Der höhere Grundsatz, der Motor der Existenz ist der Wille. (…) der Wille ist die Größte von allen Mächten und seine Handlung ist mit dem Magnet vergleichbar. Der Wille zu leben, in uns das Leben zu entwickeln, zieht uns an neue vitale Quellen, so ist das Geheimnis des Gesetzes der Evolution.” Deshalb verstehen wir, dass unter der leitenden und organisierenden Herrschaft des Lebens, des Selbst, Evolution durch Liebe und für Liebe geschieht.

Evanise M Zwirtes ist Psychotherapeutin und Koordinatorin der Spiritist Psychological Society und wohnhaft in London, UK.

Psychotische Störungen

Manoel Portásio Filho

“Die meisten mentalen Krankheiten sind karmische Verpflichtungen. Die Vergangenheit des menschlichen Wesens, das in persönliche Interessen und Ichbezogenheit aller Arten verwickelt war, braucht Korrekturen, so dass sein evolutionärer Gang Parameter der Sublimierung erreichen kann, eine Situation, die eines Tages jeder erreichen wird, “gemäß Jorge Andréa (in “Visão Espírita nas Distonias Mentais,” p. 121).

Psychotische Störungen treffen auch darin auf ihre Wurzeln. Wir bringen aus der Vergangenheit einen äußerst komplexen Satz von Problemen von der schwierigen Ätiologie, weil materialistische Wissenschaft allgemein nur den Menschen von der Geburt her sieht, und wenn auch einige psychologische Theorien ankommen, so nur, um sie in Ergänzung der intrauterinen Periode zu betrachten.

Nur die Spiritistische Lehre, die Präexistenz des Geistes offenbarend, warf Licht auf diese Störung, zeigend, dass wir jetzt die Summe von vielen gelebten Erfahrungen sind und der physischen Organisation den Ausgangs-Status für alle Krankheiten der Seele geben. Würde unser Körper dann das Heilmittel sein, um die spirituellen Unausgewogenheiten zu überwinden?

“Psychosen würden die ernstesten Diagramme der mentalen Krankheiten mit vielfach symptomatischen, häufig verbunden zu psychologischen Komplikationen, aufzeigen, dadurch ernste und tiefgreifende mentale Verletzungen widerspiegeln” (ibd.. p. 111). Psychotische Störungen werden allgemein in zwei typische Gruppen eingeteilt: Schizophrenie und bipolare Störung (vorher “manisch-depressive” Psychosen), und hinterlassen häufig ernste Verhaltensfolgen, die in zukünftigen Leben der Kranken, durch ihre Psyche, hervortreten können.

Manuel Portásio Filho ist Anwalt, der in London lebt. Er ist ein Mitglied der Solidarity Spiritist Group, wohnhaft in London – UK.