Studien am 10.10.2017 und am 11.10.2017

Die Themen unserer Studien diese Woche bei uns:

Schutzgeister – aus dem Buch „Das Buch der Geister“ ab Frage 505 (Dienstag, in Portugiesisch)

Liebe der Eltern, Liebe der Kinder – aus dem  Buch „Das Buch der Geister“ ab Frage 890 (Mittwoch, in Deutsch)

Ihr seid herzlich willkommen! 😍 🙏 💞

Gebete zu den Schutzengeln und Schutzgeistern

Wir alle haben einen guten Geist, der seit unserer Geburt mit uns in Verbindung steht und uns unter seinem Schutz hat. Er erfüllt bei uns die Aufgabe eines Vaters gegenüber seines Sohnes. Das heißt, uns auf den Weg des Guten und des Fortschrittes durch die Prüfungen des Lebens zu führen. Er spürt Freude, wenn wir von seiner Hilfsbereitschaft Gebrauch machen und leidet, wenn er uns fallen sieht.
Sein Name ist nicht wichtig, denn es kann sein, dass sein Name nicht auf der Erde bekannt ist. Wir rufen ihn dann als unseren Schutzengel, unseren guten Geist. Wir können ihn sogar unter dem Namen eines erhabenen Geistes hervorrufen, für den wir eine besondere Sympathie empfinden.
Außer unserem Schutzengel, der immer ein erhabener Geist ist, haben wir die beschützenden Geister, die, obwohl weniger erhaben, nicht weniger gut und liebevoll sind. Sie sind entweder die Geister von Verwandten oder Freunden oder auch manchmal von Menschen, die wir in unserem aktuellen Leben nicht kennen. Sie helfen uns mit ihren Ratschlägen und nicht selten mit ihrer Intervention in die Geschehnisse unseres Lebens.
Die sympathischen Geister sind diejenigen, die sich durch gewisse Ähnlichkeiten in Vorlieben und in Neigungen zu uns hingezogen fühlen. Sie können je nach der Natur unserer Neigungen, die sie anziehen, gutwillig oder schlecht gesinnt sein.
Die verführerischen Geister versuchen uns von dem guten Weg abzubringen, indem sie uns schlechte Gedanken einflüstern. Sie nutzen all unsere Schwäche aus, wie auch alle anderen offenen Türen, die ihnen den Zugang zu unserer Seele gewähren. Manche versteifen sich auf uns, wie auf eine Beute, aber entfernen sich, sobald sie ihre Unfähigkeit erkennen gegen unseren Willen anzukämpfen.
Gott gab uns einen hauptsächlichen und erhabenen Führungsgeist, unseren Schutzengel und unsere beschützenden und familiären Geister bilden die weitere geistige Führung. Es wäre dennoch ein Irrtum, wenn man glaubt, dass wir gezwungenermaßen einen böswilligen Geist bei uns haben, um die guten Einflüsse von den Ersten auszugleichen. Die böswilligen Geister suchen uns freiwillig auf, wenn sie die Möglichkeit sehen, über uns Macht zu verfügen, sei es aufgrund unserer Schwächen oder unserer Nachlässigkeit, die Inspirationen von den guten Geistern zu befolgen. Wir sind schließlich diejenigen, die sie anziehen. Daraus ergibt sich, dass man niemals von dem Beistand der guten Geister ausgeschlossen ist und dass es von uns abhängt, sich von den boshaften zu entfernen. Denn aufgrund seiner Unvollkommenheiten, welche die ursprüngliche Ursache allen menschlichen Elends sind, ist der Mensch oft selbst sein eigener bösartiger Genius. (siehe Kap. V, Abs. 4, S. 89)
Das Gebet zu den Schutzengeln und zu den beschützenden Geistern sollte den Zweck haben, ihre Fürsprache für uns bei Gott zu erbitten, von ihnen die nötige Kraft zu erbeten, um den böswilligen Einflüsterungen widerstehen zu können und ihren Beistand in den Notlagen zu erhalten.
(Das Evangelium im Lichte des Spiritismus, KAPITEL XXVIII ‐ Sammlung spiritistischer Gebete – Zu den Schutzengeln und Schutzgeistern)